Passer au contenu
Livraison gratuite dùs 29€
Livraison 1-2 jours
4,4 · 245 512+ clients

♄ Collection Silberkraft

Ravageurs des plantes

Pucerons, thrips, aleurodes, cochenilles farineuses ou chenilles : les ravageurs des plantes sucent les feuilles, rongent les pousses et affaiblissent les plantes d'intérieur, de balcon et de jardin. Avant d'agir, il vaut la peine d'identifier précisément le nuisible, car chaque produit n'agit que contre certaines espÚces. Les dégùts de piqûres, les trous de morsure ou les toiles vous donnent des indices importants.

Vous trouverez les produits contre chaque nuisible sous Produits phytosanitaires. Acariens prédateurs, larves de chrysopes et autres alliés sont disponibles sous Auxiliaires.

77 produits
Bestimmungshilfe PflanzenschÀdlinge

PflanzenschĂ€dlinge erkennen: Was frisst an deiner Pflanze – und was hilft?

BlattlÀuse, Spinnmilben, Thripse oder Raupen: Jeder SchÀdling hinterlÀsst ein typisches Schadbild. Hier findest du heraus, wer an deinen Zimmer-, Balkon- oder Gartenpflanzen sitzt, und kommst direkt zur passenden Ratgeberseite mit allen Mitteln. Unsicher? Unsere kostenlose Bestimmung per Foto hilft weiter.

Schnellwahl: Was siehst du an deiner Pflanze?

Kleine grĂŒne oder schwarze Tiere in Kolonien an Triebspitzen, BlĂ€tter klebrig

BlattlĂ€use: abspĂŒlen, NĂŒtzlinge, gezielt behandeln

BlattlĂ€use saugen in dichten Kolonien an jungen Trieben und Blattunterseiten. Ihr klebriger Honigtau wird oft von schwarzem Rußtau besiedelt. Erste Kolonien streifst du ab oder spĂŒlst sie mit Wasser ab. Florfliegenlarven fressen BlattlĂ€use, bei starkem Befall hilft ein Mittel, das fĂŒr deine Pflanze zugelassen ist. Mehr unter BlattlĂ€use.

Weiße Wollflocken oder braune Höcker an StĂ€ngeln und Blattachseln

Woll- oder SchildlÀuse: isolieren, abwischen, gezielt behandeln

Wattige, weiße KnĂ€uel sind Woll- oder SchmierlĂ€use, feste braune Höcker SchildlĂ€use – beide saugen und scheiden Honigtau aus. Stell die Pflanze getrennt, wisch die Tiere ab und behandle sie mit einem Mittel, das gegen Woll- und SchildlĂ€use an Zierpflanzen zugelassen ist. Mehr unter WolllĂ€use und SchildlĂ€use.

Winzige weiße Fliegen fliegen auf, wenn du die Pflanze berĂŒhrst

Weiße Fliege: Gelbtafeln, NĂŒtzlinge

Weiße Fliegen sitzen an den Blattunterseiten, ihre Larven als flache, helle Schildchen. Gelbtafeln zeigen den Befall und fangen die erwachsenen Tiere. Im GewĂ€chshaus und Wintergarten setzt du frĂŒh Schlupfwespen oder Raubmilben ein. Mehr unter Weiße Fliege.

Silbrig glĂ€nzende Flecken mit winzigen schwarzen PĂŒnktchen

Thripse: nachweisen, Raubmilben einsetzen

Thripse saugen einzelne Zellen aus – die BlĂ€tter bekommen silbrige Flecken mit schwarzen KotpĂŒnktchen. Klopf die Pflanze ĂŒber weißem Papier ab oder steck Blau-Sticker in die Erde. An Zimmerpflanzen helfen Raubmilben, an Zierpflanzen draußen ein dafĂŒr zugelassenes Mittel. Mehr unter Thripse.

Fein gesprenkelte, fahle BlĂ€tter und feine Gespinste – oft bei Heizungsluft

Spinnmilben: Raubmilben oder Spritzmittel

Spinnmilben saugen an den Blattunterseiten und vermehren sich bei warmer, trockener Luft besonders schnell. Typisch sind helle Sprenkel und spĂ€ter feine Gespinste. Raubmilben fressen Spinnmilben, alternativ hilft ein zugelassenes Spritzmittel – aber nicht beides gleichzeitig. Mehr unter Milben.

Kleine schwarze MĂŒcken steigen beim Gießen aus der Blumenerde

TrauermĂŒcken: Gelbsticker und Nematoden

TrauermĂŒcken legen ihre Eier in feuchte Erde, die Larven fressen an feinen Wurzeln. Lass die oberste Erdschicht zwischen dem Gießen abtrocknen. Gelbsticker fangen die MĂŒcken, SF-Nematoden treffen die Larven in der Erde. Mehr unter TrauermĂŒcken.

Löcher, Fraßbuchten am Blattrand oder kahl gefressene Triebe

Fraßbild lesen: Erdflöhe, KĂ€fer, Raupen oder Schnecken

Viele kleine, runde Löcher in Rucola, Radieschen oder Kohl stammen von Erdflöhen. Halbrunde Buchten am Blattrand von Rhododendron, Kirschlorbeer oder Erdbeeren verraten den DickmaulrĂŒssler. Große Fraßstellen mit KotkrĂŒmeln zeigen Raupen, Schleimspuren und Fraß ĂŒber Nacht Schnecken. Gelb-schwarz gestreifte KĂ€fer und rote Larven auf Kartoffeln sind KartoffelkĂ€fer.

Helle GÀnge oder Flecken im Inneren der BlÀtter

Minierer: befallene BlÀtter entfernen

Helle, geschlĂ€ngelte GĂ€nge oder Flecken im Blatt stammen von Larven, die im Blatt fressen. An GemĂŒse und Zierpflanzen sind es meist Minierfliegen, an der Rosskastanie die Kastanienminiermotte. Befallene BlĂ€tter entfernst du frĂŒh. An Tomaten, Gurken und Zucchini ist ein Neem-Mittel gegen blattminierende Insekten zugelassen.

Maden im Apfel, Wurm in der Pflaume oder zerfressene Knospen am Obstbaum

Wickler oder Frostspanner: Fallen und Leimring

Ein Bohrloch mit KotkrĂŒmeln in der Frucht stammt meist von der Raupe des Apfelwicklers oder Pflaumenwicklers: Pheromonfallen zeigen, wann die Falter fliegen, Fallobst sammelst du laufend auf, und im Herbst treffen SF-Nematoden die Raupen in ihren Winterverstecken am Stamm. Zerfressene Knospen und junge BlĂ€tter im FrĂŒhjahr deuten auf Frostspanner – dagegen hilft ein Leimring, den du im Herbst anlegst. Mehr unter Raupen.

Pflanze welkt, obwohl die Erde feucht ist

Im Boden nachsehen: Larven oder WĂŒhlmaus?

Dicke, C-förmig gekrĂŒmmte Larven mit drei Beinpaaren im Rasen oder Beet sind Engerlinge. Beinlose, cremeweiße Larven mit braunem Kopf in Topf- und KĂŒbelpflanzen sind Larven des DickmaulrĂŒsslers. Gegen DickmaulrĂŒssler-Larven und die Engerlinge des GartenlaubkĂ€fers helfen HB-Nematoden. LĂ€sst sich eine Pflanze im Beet ganz leicht herausziehen und fehlen die Wurzeln, war es oft eine WĂŒhlmaus.

Was hilft gegen PflanzenschÀdlinge? Die Methoden im Vergleich

Gegen PflanzenschĂ€dlinge gibt es kein Mittel fĂŒr alles. FrĂŒh hinsehen und mechanisch eingreifen bringt oft schon viel – NĂŒtzlinge und Pflanzenschutzmittel setzt du gezielt gegen den bestimmten SchĂ€dling ein.

MethodeSo wirkt esWann sinnvollDarauf achten
Kontrollieren und bestimmen RegelmĂ€ĂŸig Blattunterseiten, Triebspitzen und Erde ansehen; Gelb- und Blautafeln zeigen fliegende SchĂ€dlinge. Immer zuerst, ab dem Austrieb wöchentlich Je frĂŒher du einen Befall entdeckst, desto weniger musst du tun.
Mechanisch eingreifen AbspĂŒlen, abstreifen, absammeln und befallene Pflanzenteile entfernen. Bei beginnendem Befall Befallene Teile im RestmĂŒll entsorgen, nicht auf den Kompost.
Barrieren Leimringe, Schutznetze und Kragen halten SchĂ€dlinge von der Pflanze fern. ObstbĂ€ume, GemĂŒsebeete, Jungpflanzen Leimringe rechtzeitig anlegen, Netze dicht am Boden schließen.
NĂŒtzlinge Florfliegenlarven, Raubmilben, Schlupfwespen und Nematoden fressen oder befallen bestimmte SchĂ€dlinge. Zimmer, Wintergarten, GewĂ€chshaus, Beet Wirken nur gegen ihre Zielart und brauchen passende Temperaturen. Nicht gleichzeitig mit Insektiziden einsetzen.
Pflanzenschutzmittel Zugelassene Mittel töten die SchĂ€dlinge bei Kontakt oder ĂŒber die Pflanze. Bei starkem Befall Nur fĂŒr die Kultur und den Ort, die auf dem Etikett stehen (z. B. Zimmer, Balkon, Freiland). Wartezeit bis zur Ernte beachten.
Fallen und Klebetafeln Gelbtafeln, Blau-Sticker und Pheromonfallen fangen einen Teil der Tiere. Befall erkennen und ĂŒberwachen Beenden einen Befall meist nicht. Draußen nur gezielt aufhĂ€ngen, weil Klebetafeln auch NĂŒtzlinge fangen.
Vorbeugen KrĂ€ftige Pflanzen am passenden Standort werden seltener stark befallen. Dauerhaft Maßvoll dĂŒngen – viel Stickstoff fördert BlattlĂ€use. Neue Pflanzen vor dem Dazustellen kontrollieren.

Am Schadbild erkennen: saugen, fressen oder minieren?

Drei BlĂ€tter im Vergleich: links ein Blatt mit vielen hellen Saugpunkten und glĂ€nzenden, klebrigen Stellen, in der Mitte ein Blatt mit runden Löchern und Fraßbuchten am Rand, rechts ein Blatt mit hellen, geschlĂ€ngelten MiniergĂ€ngen
Drei BlĂ€tter im Vergleich: links ein Blatt mit vielen hellen Saugpunkten und glĂ€nzenden, klebrigen Stellen, in der Mitte ein Blatt mit runden Löchern und Fraßbuchten am Rand, rechts ein Blatt mit hellen, geschlĂ€ngelten MiniergĂ€ngen

Viele PflanzenschÀdlinge sind winzig oder verstecken sich. Oft verrÀt erst das Schadbild, wer an der Pflanze sitzt.

  • SaugschĂ€den: Helle Sprenkel, silbrige Flecken oder eingerollte BlĂ€tter stammen von saugenden SchĂ€dlingen wie BlattlĂ€usen, Thripsen, Spinnmilben oder Zikaden. Klebriger Honigtau kommt von BlattlĂ€usen, Weißen Fliegen sowie Woll- und SchildlĂ€usen.
  • FraßschĂ€den: Löcher, Fraßbuchten am Blattrand oder kahle Triebe hinterlassen beißende SchĂ€dlinge: Raupen, KĂ€fer wie Erdflöhe und DickmaulrĂŒssler, Blattwespenlarven und Schnecken.
  • MiniergĂ€nge: Helle GĂ€nge oder Flecken im Blatt stammen von Larven, die im Blattinneren fressen – etwa von Minierfliegen oder der Kastanienminiermotte.
  • WurzelschĂ€den: Welkt eine Pflanze trotz feuchter Erde, lohnt der Blick in den Boden: Engerlinge, DickmaulrĂŒssler-Larven, TrauermĂŒcken-Larven oder WĂŒhlmĂ€use fressen an den Wurzeln.
  • Kein Tier zu sehen?: Weißer, abwischbarer Belag, Rostpusteln oder schwarze Flecken deuten auf Pilzkrankheiten – mehr unter Mehltau, Rostpilz und Sternrußtau.

Unsicher? Lade ein Foto in unsere kostenlose PflanzenschÀdlinge-Bestimmung hoch.

HÀufige PflanzenschÀdlinge auf einen Blick

Diese SchĂ€dlinge sind in Haus und Garten besonders hĂ€ufig. Auf der jeweiligen Ratgeberseite findest du alle Mittel und Maßnahmen.

Schwarze Bohnenlaus (Aphis fabae) von oben
Schwarze Bohnenlaus (Aphis fabae) von oben

Schwarze Bohnenlaus

Aphis fabae

GrĂ¶ĂŸe
1,5–3 mm
Erkennungs­merkmal
Mattschwarz bis dunkel olivgrĂŒn, oft mit kleinen weißen Wachsflecken am Hinterleib; kurze Hinterleibsröhren
Wo er sitzt
In dichten Kolonien an Bohnen, RĂŒben, Mohn und vielen Zierpflanzen

Was tun? Befallene Triebspitzen abknipsen, Kolonien abstreifen oder abspritzen. Mehr unter BlattlÀuse.

Steckbrief im Lexikon →
Gemeine Spinnmilbe (Tetranychus urticae) von oben, gelbgrĂŒn mit zwei dunklen Flecken und acht Beinen
Gemeine Spinnmilbe (Tetranychus urticae) von oben, gelbgrĂŒn mit zwei dunklen Flecken und acht Beinen

Gemeine Spinnmilbe

Tetranychus urticae

GrĂ¶ĂŸe
ca. 0,5 mm
Erkennungs­merkmal
GelbgrĂŒn mit zwei dunklen Flecken, ĂŒberwinternde Weibchen orangerot; helle Saugpunkte auf den BlĂ€ttern, spĂ€ter feine Gespinste
Wo er sitzt
Blattunterseiten von Zimmer-, GewÀchshaus- und Gartenpflanzen, besonders bei warmer, trockener Luft

Was tun? Raubmilben einsetzen oder ein zugelassenes Mittel – nicht beides gleichzeitig. Mehr unter Milben.

Steckbrief im Lexikon →
Gefurchter DickmaulrĂŒssler (Otiorhynchus sulcatus) von oben
Gefurchter DickmaulrĂŒssler (Otiorhynchus sulcatus) von oben

Gefurchter DickmaulrĂŒssler

Otiorhynchus sulcatus

GrĂ¶ĂŸe
8–12 mm, Larve etwa ebenso lang
Erkennungs­merkmal
Mattschwarz mit kurzem, dickem RĂŒssel; FlĂŒgeldecken mit Punktreihen und kleinen gelblichen Haarflecken; kann nicht fliegen
Wo er sitzt
Rhododendron, Azaleen, Kirschlorbeer, Eibe, Hortensien, Erdbeeren sowie KĂŒbel- und Topfpflanzen

Was tun? Larven mit HB-Nematoden behandeln, KĂ€fer nachts absammeln. Mehr unter DickmaulrĂŒssler.

Steckbrief im Lexikon →
KartoffelkĂ€fer (Leptinotarsa decemlineata) von oben, gelbe FlĂŒgeldecken mit schwarzen LĂ€ngsstreifen
KartoffelkĂ€fer (Leptinotarsa decemlineata) von oben, gelbe FlĂŒgeldecken mit schwarzen LĂ€ngsstreifen

KartoffelkÀfer

Leptinotarsa decemlineata

GrĂ¶ĂŸe
7–10 mm
Erkennungs­merkmal
Gewölbt, FlĂŒgeldecken gelb mit je fĂŒnf schwarzen LĂ€ngsstreifen, Halsschild gelborange mit schwarzen Flecken
Wo er sitzt
Ab FrĂŒhjahr auf Kartoffeln, auch an Auberginen und anderen NachtschattengewĂ€chsen

Was tun? KÀfer absammeln, Blattunterseiten nach Gelegen absuchen. Mehr unter KartoffelkÀfer.

Steckbrief im Lexikon →
Spanische Wegschnecke (Arion vulgaris) von der Seite, orangebraun mit grob gerunzeltem RĂŒcken
Spanische Wegschnecke (Arion vulgaris) von der Seite, orangebraun mit grob gerunzeltem RĂŒcken

Spanische Wegschnecke

Arion vulgaris

GrĂ¶ĂŸe
bis etwa 10 cm
Erkennungs­merkmal
Orange, rot- bis dunkelbraun, selten fast schwarz; grob gerunzelter RĂŒcken ohne Kiel
Wo er sitzt
Beet- und FeldrÀnder, dichte Vegetation; wandert von dort in die Beete

Was tun? RegelmĂ€ĂŸig absammeln und Beete abgrenzen. Mehr unter Schnecken.

Steckbrief im Lexikon →

In 5 Schritten gegen PflanzenschÀdlinge

  1. Schritt 1: Schadbild ansehen

    Sieh dir Blattober- und -unterseiten, Triebspitzen und die Erde an. Sprenkel, Löcher, GÀnge oder klebrige BlÀtter verraten, welche Art von SchÀdling es ist.

  2. Schritt 2: SchÀdling bestimmen

    Nutze die Schnellwahl, die Steckbriefe im Lexikon oder die kostenlose Bestimmung per Foto. Erst wenn du den SchÀdling kennst, findest du das passende Mittel.

  3. Schritt 3: Sofort mechanisch handeln

    Befallene Pflanzen getrennt stellen, Tiere abspĂŒlen oder absammeln und stark befallene Teile entfernen.

  4. Schritt 4: Gezielt behandeln

    Setze NĂŒtzlinge gegen ihre Zielart ein oder ein Pflanzenschutzmittel, das fĂŒr deine Pflanze und den Ort zugelassen ist. Etikett und Wartezeit beachten.

  5. Schritt 5: Nachkontrollieren und vorbeugen

    Kontrolliere die Pflanzen in den folgenden Wochen weiter, dĂŒnge maßvoll und prĂŒfe neue Pflanzen, bevor du sie zu den anderen stellst.

MerksÀtze

  • Erst bestimmen, dann behandeln – jedes Mittel wirkt nur gegen bestimmte SchĂ€dlinge.
  • Das Etikett entscheidet: Pflanzenschutzmittel nur fĂŒr die dort genannten Pflanzen und Orte verwenden.
  • NĂŒtzlinge und Insektizide nicht gleichzeitig einsetzen.
  • Neue Pflanzen erst kontrollieren, dann dazustellen.
  • Viel Stickstoff fördert BlattlĂ€use – maßvoll dĂŒngen.

HÀufige Fragen zu PflanzenschÀdlingen

Welche SchÀdlinge gibt es an Zimmerpflanzen?

Am hĂ€ufigsten sind TrauermĂŒcken, Spinnmilben, Thripse, Woll- und SchildlĂ€use, BlattlĂ€use und Weiße Fliegen. TrauermĂŒcken fliegen beim Gießen aus der Erde auf, Spinnmilben verraten sich durch helle Sprenkel und feine Gespinste, Thripse durch silbrige Flecken mit schwarzen PĂŒnktchen. Die Schnellwahl oben fĂŒhrt dich zur passenden Ratgeberseite.

Was frisst Löcher in die BlÀtter?

Viele kleine, runde Löcher in Rucola, Radieschen oder Kohl stammen meist von Erdflöhen. Halbrunde Buchten am Blattrand verraten den DickmaulrĂŒssler, große Fraßstellen mit KotkrĂŒmeln Raupen. Fressen Schnecken, findest du Schleimspuren. Mehr unter Erdflöhe, DickmaulrĂŒssler, Raupen und Schnecken.

Warum sind die BlÀtter meiner Pflanze klebrig?

Klebrige BlĂ€tter sind ein Zeichen fĂŒr Honigtau – die zuckerhaltige Ausscheidung saugender Insekten. Er stammt meist von BlattlĂ€usen, Weißen Fliegen, Woll- oder SchildlĂ€usen. Auf dem Honigtau wĂ€chst oft schwarzer Rußtau. Sieh dir die Blattunterseiten und die StĂ€ngel ĂŒber den klebrigen Stellen an.

Was sind die kleinen weißen Tiere an meiner Pflanze?

Fliegen sie beim BerĂŒhren auf, sind es Weiße Fliegen. Sitzen weiße, wattige KnĂ€uel in Blattachseln und an Trieben, sind es Woll- oder SchmierlĂ€use. Kleine weiße Tierchen, die in der Erde springen, sind meist SpringschwĂ€nze, die gesunden Pflanzen in der Regel nicht schaden. Mehr unter Weiße Fliege und WolllĂ€use.

Wie bestimme ich einen PflanzenschÀdling?

Achte auf das Schadbild (Sprenkel, Löcher, GĂ€nge, klebrige BlĂ€tter), auf die Tiere selbst und auf die befallene Pflanze. Eine Lupe und ein Blatt weißes Papier zum Abklopfen helfen. Mit einem scharfen Foto kannst du den SchĂ€dling in unserer kostenlosen Bestimmung per Foto bestimmen lassen.

Was hilft ohne Spritzmittel gegen PflanzenschÀdlinge?

Oft reicht es, frĂŒh zu handeln: BlattlĂ€use abspĂŒlen, Raupen und KĂ€fer absammeln, befallene BlĂ€tter entfernen und Pflanzen mit Netzen oder Leimringen schĂŒtzen. Gegen viele SchĂ€dlinge gibt es außerdem NĂŒtzlinge wie Florfliegenlarven, Raubmilben, Schlupfwespen oder Nematoden.

Darf ich jedes Pflanzenschutzmittel auch im Zimmer verwenden?

Nein. Ein Pflanzenschutzmittel darfst du nur fĂŒr die Pflanzen und an den Orten einsetzen, die auf dem Etikett stehen – zum Beispiel „Zierpflanzen in Zimmern“ oder „GemĂŒse im Freiland“. An Obst, GemĂŒse und KrĂ€utern gilt außerdem die Wartezeit bis zur Ernte.

Kann ich NĂŒtzlinge und Spritzmittel kombinieren?

Nicht gleichzeitig. Insektizide und viele Spritzmittel schaden auch NĂŒtzlingen. Setz entweder NĂŒtzlinge ein oder behandle mit einem Mittel – und warte danach die auf dem Etikett genannte Zeit ab, bevor du NĂŒtzlinge ausbringst.

Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformation lesen.

Unser Wissensmagazin

Weitere beliebte Kategorien

Alle Produkte ansehen