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Chiendent commun Elymus repens

Chiendent commun (Elymus repens), illustration IA

Illustration générée par IA (pas une photographie)

Classification

Taxonomie

Règne
Plantae
Embranchement
Tracheophyta
Classe
Liliopsida
Ordre
Poales
Famille
Poaceae
Genre
Elymus

Aperçu

Einleitung

Die Gemeine Quecke (Elymus repens), auch Kriech-Quecke oder einfach Quecke genannt, ist eine ausdauernde Pflanze aus der Gattung der Quecken (Elymus) in der Familie der Süßgräser (Poaceae) 12. Sie ist nahezu weltweit verbreitet und ein Pionier auf fast allen Böden 1. Bekannt ist sie vor allem als zähes Unkraut: Die unterirdischen Ausläufer (Rhizome) durchziehen den Boden dicht, und aus jedem abgetrennten Stück kann eine neue Pflanze wachsen 12.

En bref

Fakten (kompakt)

  • Wissenschaftlicher Name: Elymus repens (L.) Gould
  • Familie: Süßgräser (Poaceae)
  • Wuchshöhe: 50–120 cm (selten bis 150 cm)
  • Ausläufer: Rhizome bis 2 m lang, 2–8 cm tief
  • Blütezeit: Juni bis August; Fruchtreife August bis Oktober
  • Standort: Äcker, nährstoffreiche Wiesen, Wege, Ufersäume
  • Besonderheit: aus jedem Rhizomstück kann eine neue Pflanze entstehen
  • Verbreitung: gemäßigtes Eurasien, Nordafrika; anderswo eingebürgert

Identification

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Die Gemeine Quecke erreicht 50 bis 120, selten bis 150 Zentimeter Höhe 1; englischsprachige Quellen nennen 40 bis 150 Zentimeter 2. Die Pflanzen bilden Horste oder mit Hilfe kriechender Ausläufer große Rasen. Die Halme sind kahl, aufrecht oder unten gebogen und tragen drei bis fünf kahle Knoten 1. Die Blätter sind schlaff, grün, oft abwischbar blau bereift, 6 bis 30 Zentimeter lang und meist 3 bis 5 Millimeter breit, oberseits rau, mit bewimperten, stängelumfassenden Öhrchen am Grund 1.

Der Blütenstand ist eine schlanke endständige Ähre von 5 bis 20 Zentimetern Länge mit 10 bis 20 Millimeter langen Ährchen 1. Die Deckspelzen sind grannenlos oder kurz begrannt 12. Die Art ist außerordentlich variabel 1. Von vielen anderen Gräsern unterscheidet sie sich durch die kriechenden, spitzen Rhizome und die Öhrchen am Blattgrund; eine sichere Unterscheidung von verwandten Queckenarten erfordert Bestimmungsliteratur.

Systématique

Namen & Einordnung (kurz)

Der wissenschaftliche Name Elymus repens (L.) Gould ist in der GBIF-Taxonomie als akzeptiert geführt 3. Carl von Linné beschrieb die Art 1753 als Triticum repens; die heutige Kombination stammt von Frank Walton Gould (1947) 1. Häufige Synonyme sind Elytrigia repens und Agropyron repens 12. Im Deutschen heißt sie auch Gewöhnliche oder Gemeine Quecke 1; englische Namen sind „couch grass“, „quackgrass“ und „twitch“ 2. Das Wort „Quecke“ geht auf „queck“ oder „quick“ im Sinne von „zählebig“ zurück 1.

Eine nahe verwandte Art mit eigenem Profil ist die Sand-Quecke.

Mode de vie

Biologie & Lebenszyklus

Die Gemeine Quecke vermehrt sich über Samen und sehr stark über unterirdische Rhizome. Diese liegen meist in 2 bis 8 Zentimetern Tiefe, werden bis zu 2 Meter lang und können pro Jahr 30 bis 100 Zentimeter zuwachsen; so kann unter günstigen Bedingungen eine Fläche von etwa 10 Quadratmetern durchwurzelt werden 1. Aus Ausläufern wachsen jedes Jahr zahlreiche aufwärts gerichtete Halme 1. Die Wurzeln reichen bis zu 80 Zentimeter tief 1. Jedes abgeschnittene Rhizomstück kann einen neuen Bestand begründen 12.

Zur Fortpflanzung: Die Art ist windblütig und weitgehend selbststeril. Die Ährchen brechen bei der Reife meist ganz ab und werden durch Wind, Anhaften und den Menschen verbreitet 1. Die Keimtiefe der Samen beträgt etwa 5 Zentimeter 1. Die Pflanze scheidet an den Wurzeln Stoffe aus, die das Wachstum anderer Pflanzen hemmen können 1. Die Blätter sind eine wichtige Futterpflanze für Gras fressende Säugetiere; Raupen einiger Schmetterlinge nutzen sie ebenfalls, und mehrere Vogelarten, vor allem Finken und Ammern, fressen die Samen 12.

Répartition

Vorkommen & Lebensraum

Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich über die gemäßigten Gebiete Eurasiens und Nordafrikas 12; in vielen anderen Regionen hat sich die Art eingebürgert und gilt dort als invasives Unkraut 2. Sie kommt auf Ackerflächen, nährstoffreichen Wiesen, überweidetem Grünland, an Wegen, in Ufersäumen, an Dämmen und auf Schuttplätzen vor 1. Sie wächst vor allem an stickstoffreichen Standorten auf frischen bis mäßig trockenen, nährstoff- und basenreichen Lehm- oder Tonböden 1. In den Allgäuer Alpen steigt sie bis 1150 Meter, im Wallis bis etwa 2565 Meter 1.

In der OpenInsect-Community wurde bisher 1 Scan erfasst, am 23.04.2026.

Répartition

Présence et observations actuelles en Allemagne

  • Berliner Innenstadt, Berlin, Deutschland

    04/11/2025

  • Berliner Innenstadt, Berlin, Deutschland

    18/10/2025

  • Perlacher Forst, Deutschland

    13/10/2025

  • Berlin-Bezirk Pankow, Deutschland

    03/10/2025

  • Mainz, Rhineland-Palatinate, Deutschland

    20/09/2025

Données : iNaturalist

Observations

Analyse communautaire

OpenInsect
1
Observations au cours des 12 derniers mois
Données de la communauté Silberkraft
Dernière le 23/04/2026
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Saisonnalité

Saisonalität & Aktivität

Die Blütezeit reicht in Mitteleuropa von Juni bis August 12. Die Fruchtreife erstreckt sich von August bis Oktober 1. Nach der Blüte wachsen die Ausläufer weiter; die Ernte der Ausläufer für Nutzzwecke erfolgt im Herbst bis Frühjahr, wenn der Boden nicht gefroren ist und die Rhizome noch nicht austreiben 1. Wer die Pflanze im Garten entfernen will, sollte nach der englischsprachigen Quelle möglichst alle Rhizome beseitigen, da aus Resten neue Pflanzen entstehen 2.

En pratique

Bedeutung, Schäden & Prävention

Die Gemeine Quecke gilt als das „Ackerunkraut“ schlechthin 1. Sie ist in Gärten schwer zu entfernen, weil die dünnen Rhizome sich zwischen den Wurzeln von Sträuchern und Stauden verflechten 2. Sie ist zudem Wirtspflanze für Viren und übertragbare Pilze, darunter den Mutterkorn bildenden Pilz Claviceps purpurea 1.

Zur Vorbeugung und Eindämmung sind mechanische Maßnahmen beschrieben: Den Boden um die Pflanze lockern und das vollständige Rhizom sorgfältig herausziehen, tief umgraben, die Fläche mit einer dicken Schicht Holzhäcksel (darunter Pappe) abdecken, zudem Beschattung durch schnellwachsende Folgepflanzen nach der Ernte 12. Rhizome, die an der Oberfläche liegen, trocknen aus und sterben ab 2. Auf Äckern gelangt die Quecke oft vom Feldrand in die Fläche; nach dem Bearbeiten des Randes sollten Geräte auf festhängende Wurzeln kontrolliert werden 1. Das Zerteilen der Rhizome durch Geräte wie Eggen vermehrt die Pflanze, häufiges Fräsen schwächt sie dagegen mit der Zeit 1.

Die Rhizome werden traditionell als Teedroge verwendet 1. Zur Selbstbehandlung wird nicht geraten; bei Beschwerden ist ärztlicher Rat einzuholen.

Références

Sources et références

  1. Wikipedia: Kriech-Quecke. de.wikipedia.org/wiki/Kriech-Quecke (abgerufen 30.10.2026)
  2. Wikipedia: Elymus repens. en.wikipedia.org/wiki/Elymus_repens (abgerufen 30.10.2026)
  3. GBIF Backbone Taxonomy: Elymus repens (L.) Gould. gbif.org/species/5290299