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Cochenille rose Lepidosaphes beckii

Cochenille rose (Lepidosaphes beckii), illustration IA

Illustration générée par IA (pas une photographie)

Classification

Taxonomie

Nom accepté
Règne
Animalia
Embranchement
Arthropoda
Classe
Insecta
Ordre
Hemiptera
Famille
Diaspididae
Genre
Lepidosaphes
Espèce
Lepidosaphes beckii

Nom scientifique Lepidosaphes beckii (Newman, 1869)

Aperçu

Einleitung

Die Rosarote Deckelschildlaus (Lepidosaphes beckii) ist eine zu den Deckelschildläusen (Diaspididae) gehörende Insektenart, die weltweit als Schädling an Zitruspflanzen auftritt. Die Art besiedelt Blätter, Früchte sowie kleine Zweige und schädigt die Wirtspflanzen durch das Absaugen von Pflanzensaft.1 Adulte Weibchen bilden ein bis zu drei Millimeter langes, austernschalenförmiges und von gelblich- bis purpurbrauner Färbung geändertes Schild aus.2

En bref

Fakten (kompakt)

  • Die Art ist unter zahlreichen Trivialnamen wie purple scale, mussel scale, citrus mussel scale, orange scale, comma scale und mussel purple scale bekannt.
  • Als natürliche Gegenspieler und Prädatoren fungieren verschiedene Erzwespen (Chalcididae/Chalcidoidea) aus den Familien Aphelinidae, Encyrtidae und Signiphoridae.
  • Zu den nachgewiesenen parasitoiden Arten der Familie Aphelinidae gehören unter anderem Aphytis chrysomphali, Aphytis diaspidis, Aphytis holoxanthus, Aphytis lepidosaphes, Aphytis mytilaspidis, Encarsia citrina, Encarsia lounsburyi, Eretmocerus corni und Pteroptrix chinensis.
  • Auch Encyrtiden wie Adelencyrtus inglisiae, Metaphycus flavus und Ooencyrtus sp. treten als Antagonisten auf.
  • Aus der Familie der Signiphoridae wurden Signiphora flavopalliata und Signiphora merceti als Fressfeinde beziehungsweise Parasitoide dokumentiert.
  • Die Art ernährt sich polyphag von Pflanzen, die sich auf insgesamt 27 Familien verteilen.1

Identification

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Die Rosarote Deckelschildlaus (Lepidosaphes beckii) ist durch ein charakteristisches, austernschalenförmiges Schildelement der adulten Weibchen bestimmt. Dieses weibliche Schildchen erreicht eine Länge von bis zu 3 mm und ist leicht bis mäßig konvex geformt. Farblich variiert das Schildchen zwischen gelbbraunen und purpurbraunen Tönen, wobei die larvalen Häutungen als marginale, braune Strukturen erhalten bleiben. Der Körper des adulten Weibchens ist länglich fusiform aufgebaut. Am Abdomen zeigt der Körper vier Paar Llobus, wobei der dritte und vierte Lobus lediglich als kleine Punkte ausgeprägt sind. Pigmentierte Cicatrices sind in der Regel auf den abdominalen Segmenten I, II und IV vorhanden. Perivulväre Poren treten bei dieser Art in fünf Gruppen auf. Nahe den vorderen Stigmen befinden sich jeweils etwa fünf Poren, während die hinteren Stigmen keine Poren aufweisen. Im Gegensatz zu den sesshaften Weibchen, die niemals ihren einmal eingenommenen Platz verlassen, besitzen die Männchen Flügel. Das historische Typusexemplar wurde als schmales, etwa ein Zehntel Zoll langes Schild beschrieben, das an einem Extremum leicht gebogen ist. Belastbare morphologische Detaildaten zu Larvenstadien oder Eiern liegen in den untersuchten Quellen nicht vor.1

Portrait

Beschreibung

Lepidosaphes beckii ist eine weltweit in tropischen und subtropischen Regionen verbreitete Schildlausart, die als bedeutender Schädling an Citrus-Arten auftritt. Die Art wurde erstmals von dem englischen Entomologen Edward Newman im Jahr 1869 anhand eines importierten Früchteexemplars unter der wissenschaftlichen Bezeichnung Coccus beckii beschrieben. Das Artepitheton ehrt den Historiker Richard Beck. Im natürlichen Lebensraum fällt die Art durch ihre schmale, längliche Schale auf, die häufig an Blättern, Früchten und kleineren Zweigen fest sitzt. Die historische Originalbeschreibung charakterisierte das Deckelfragment als etwa ein Zehntel Zoll lang und an einem Ende leicht gebogen. Adulte Weibchen erreichen eine Körperlänge von bis zu 3 mm. Im Gegensatz zu den beweglichen Männchen verbleiben die Weibchen nach der Ansiedlung zeitlebens unbeweglich an derselben Stelle und ernähren sich durch das Saugen von Pflanzensaft. Das Deckelgehäuse adulter Weibchen weist eine austernmuschelähnliche Form auf, ist mäßig konvex geformt und zeigt farblich Abstufungen von gelbbraun bis purpurbraun. Die abgelegten Larvenhäute (Exuvien) liegen randständig und sind braun gefärbt. Anatomisch zeigt der langgestreckt-spindelförmige Körper der Weibchen vier Paar Löppchen, wobei das dritte und vierte Paar lediglich als kleine Punkte ausgebildet sind. Nahe den vorderen Stigmen befinden sich jeweils etwa fünf Poren, während die hinteren Stigmen porenlos bleiben. Pigmentierte Cicatricen treten typischerweise auf den Abdominalsegmenten I, II und IV auf, und perivulväre Poren sind in fünf Gruppen angeordnet. Als Wirtspflanzen dienen neben verschiedenen Citrus-Arten wie der Süßorange (Citrus × sinensis) auch Vertreter weiterer Familien, darunter Buxus hyrcana aus der Familie der Buxaceae sowie Camellia sinensis. Belastbare morphologische Daten zu weiteren Larvenstadien oder detaillierte Verhaltensbeschreibungen abseits der Grundbiologie fehlen in der aktuellen Literaturlage weitgehend. Natürliche Gegenspieler der Art umfassen insbesondere Schlupfwespen (Chalcididae) aus den Familien Aphelinidae, Encyrtidae und Signiphoridae. Zu den spezifischen Parasitoiden zählen diverse Arten der Gattung Aphytis sowie Encarsia citrina.1

Systématique

Name & Einordnung

Die Rosarote Deckelschildlaus ist unter dem wissenschaftlichen Namen Lepidosaphes beckii (Newman, 1869) bekannt. Die Erstbeschreibung erfolgte im Jahr 1869 durch den englischen Entomologen Edward Newman unter der protonymischen Kombination Coccus beckii, basierend auf einem von Großbritannien importierten Fruchtkörper. Der Artname beckii ehrt den Historiker Richard Beck. In der historischen Literatur wurde die Art zudem unter synonymen Bezeichnungen wie Mytilaspis citricola Packard und Mytilaspis flavescens geführt.1 Im deutschen Sprachraum wird die Art als Rosarote Deckelschildlaus bezeichnet. Im englischen Sprachraum ist sie geläufig als purple scale, mussel scale, citrus mussel scale, orange scale, comma scale sowie mussel purple scale.1

Mode de vie

Biologie & Lebenszyklus

Die Rosarote Deckelschildlaus (Lepidosaphes beckii) ist ein polyphager Schadorganismus, der weltweit in tropischen, subtropischen sowie mediterranen Regionen an Kulturen wie Zitruspflanzen nachgewiesen wurde. Die Art besiedelt Blätter, Früchte sowie kleine Zweige von Wirtspflanzen, wobei primär Vertreter der Rutaceae wie Citrus × sinensis und Citrus limon befallen werden.12 Seltener wird die Art auch auf Vertretern anderer Familien wie Buxaceae (Buxus hyrcana) oder Theaceae (Camellia sinensis) verzeichnet.2 Die Ernährungsweise erfolgt durch das Saugen von Pflanzensaft, wodurch stark befallene Bäume geschwächt werden, unproduktiv werden oder absterben können. Adultweibchen verbleiben zeitlebens ortschlüssig an der einmal eingenommenen Stelle und bilden ein schildförmiges, etwa 3 mm langes, muschelförmiges Sekretat.12 Im Gegensatz dazu besitzen Männchen Flügel und sind mobil.1 Belastbare physiologische Detaildaten zu Entwicklungsdauern bei spezifischen Temperaturen, exakten Larvenstadien oder zur genauen Fertilität fehlen in der aktuellen Literaturlage weitgehend.12 Natürliche Gegenspieler regulieren Populationen im Freiland und umfassen ein breites Spektrum an parasitoiden Erzwespen aus den Familien Aphelinidae, Encyrtidae und Signiphoridae. Zu den dokumentierten Parasitoiden zählen diverse Arten der Gattung Aphytis (darunter Aphytis chrysomphali, Aphytis diaspidis, Aphytis holoxanthus, Aphytis lepidosaphes und Aphytis mytilaspidis), Encarsia citrina, Encarsia lounsburyi, Eretmocerus corni sowie Pteroptrix chinensis aus der Familie Aphelinidae.1 Ergänzt wird das Naturfeindspektrum durch Encyrtiden wie Adelencyrtus inglisiae, Metaphycus flavus und Ooencyrtus sp. sowie Vertreter der Signiphoridae wie Signiphora flavopalliata und Signiphora merceti.1 Weitere Mortalitätsfaktoren oder spezifische Symbiosen jenseits dieser parasitoiden Antagonisten sind in den Quellen nicht systematisch quantifiziert.12

Mode de vie

Verhalten

Das Verhalten von Lepidosaphes beckii ist stark durch eine sessile Lebensweise der Weibchen geprägt. Die adulten Weibchen heften sich an Blätter, Früchte sowie kleine Zweige von Wirtspflanzen wie Zitrusbäumen an und verlassen diesen Ort nach der Fixierung niemals wieder. Sie verursachen Schäden, indem sie den Baumsaft aussaugen. Im Gegensatz dazu besitzen die Männchen Flügel.1 Zu weiteren Verhaltensaspekten wie Orientierung, Kommunikation oder spezifischem Abwehrverhalten liegen in den vorliegenden Daten keine ausreichenden Belege vor.

Mode de vie

Ökologie

Lepidosaphes beckii ist eine polyphage Schildlausart, die weltweit in tropischen und subtropischen Regionen vorkommt und sich als Schädling an verschiedenen Wirtspflanzen auszeichnet. Die Art besiedelt bevorzugt kultivierte Bereiche wie Gärten und Parks. Als phytophagos Insekt heftet sie sich an Blätter, Früchte und kleine Zweige an, wo sie durch das Saugen von Pflanzensaft Schäden verursacht.1 Zu den bekannten Wirtspflanzen zählen insbesondere Zitruspflanzen wie die Süße Orange Citrus × sinensis, aber auch Vertreter der Familien Buxaceae (Buxus hyrcana) und Theaceae (Camellia sinensis).12 Starker Befall kann dazu führen, dass Zitrusbäume unproduktiv werden, erschöpft sind oder absterben. Das natürliche Spektrum an Gegenspielern umfasst zahlreiche parasitische Hautflügler aus den Familien Aphelinidae, Encyrtidae und Signiphoridae. Zu den dokumentierten Apheliniden-Parasitoiden gehören unter anderem Aphytis chrysomphali, Aphytis diaspidis, Aphytis holoxanthus, Aphytis lepidosaphes, Aphytis mytilaspidis, Encarsia citrina, Encarsia lounsburyi, Eretmocerus corni und Pteroptrix chinensis.1 Ergänzt wird dieses Antagonistenspektrum durch Encyrtiden wie Adelencyrtus inglisiae, Metaphycus flavus und Ooencyrtus sp. sowie durch Vertreter der Signiphoridae wie Signiphora flavopalliata und Signiphora merceti.1

Répartition

Vorkommen & Lebensraum

Das natürliche Verbreitungsgebiet von Lepidosaphes beckii wird als ostasiatisch sowie tropisch-indo-pazifisch und pantropisch eingestuft. Die Art hat sich weltweit in tropischen und subtropischen Regionen etabliert und kommt unter anderem in Nord- und Südamerika, Afrika, Asien, Australien sowie im Pazifik vor. In Europa beschränkt sich das Vorkommen vor allem auf die südlichen Regionen, wobei Bestände unter anderem auf Malta nachgewiesen sind. Die Einschleppung erfolgt häufig durch den Handel mit Wirtspflanzen, wobei die Art historisch erstmals anhand von importierten Früchten in Großbritannien beschrieben wurde.1 Auf Malta ist das etablierte Vorkommen bereits seit dem späten 19. Jahrhundert dokumentiert, wo sie in Zitrusgärten zu erheblichen Schäden an jungen und ertragreichen Bäumen führte. Als typische Habitate im Freiland dienen kultivierte Bereiche wie Gärten und Parkanlagen. Das Wirtspflanzenspektrum umfasst primär Vertreter der Rautengewächse wie Citrus-Arten, darunter die Süße Apfelsine (Citrus × sinensis), Zitronen (Citrus limon) und Pomeranzen (Citrus aurantii). Darüber hinaus ist die Art polyphag und nutzt Pflanzen aus insgesamt 27 Familien als Nahrungsgrundlage. So wurden Populationen beispielsweise auch an Teepflanzen (Camellia sinensis) sowie an Buchsbäumen (Buxus hyrcana) nachgewiesen. Belastbare Daten zur Vertikalverbreitung oder spezifischen Höhenstufen fehlen in der aktuellen Literatur.1

Répartition

Présence et observations actuelles en Allemagne

  • Hilbert-Str

    09/03/2024

  • Deutschland

    10/02/2024

  • Deutschland

    10/02/2024

Données : iNaturalist

Saisonnalité

Saisonalität & Aktivität

Belastbare primärwissenschaftliche Daten zur detaillierten Saisonalität und spezifischen Aktivitätszyklen von Lepidosaphes beckii fehlen im vorliegenden Textmaterial weitgehend. Die Art ist als polyphager Schädling an Citrus-Arten in tropischen, subtropischen sowie mediterranen Regionen etabliert. Weibliche Individuen verbleiben zeitlebens sesshaft an Blättern, Früchten und kleinen Zweigen, wo sie durch das Saugen von Pflanzensaft Schäden verursachen.1 Männliche Exemplare besitzen im Gegensatz dazu Flügel 1, wodurch ein aktiver beziehungsweise passiver Flug zu bestimmten Reproduktionsphasen ermöglicht wird. Regionale Beobachtungen aus dem Mittelmeerraum dokumentieren das ganzjährige Vorkommen an Wirtspflanzen, wobei historisch wiederkehrende Massenauftreten an Zitruskulturen verzeichnet wurden.1 Ergänzende Auswertungen des öffentlichen Informationsinteresses zeigen punktuelle Peaks in den Wintermonaten, insbesondere im November.2 Aufgrund der unzureichenden Datenlage bezüglich exakter Generationenfolgen oder Entwicklungsdauern bei spezifischen Temperaturen können keine validen quantitativen Angaben zu Aktivitätsmaxima im Jahresverlauf gemacht werden.1

En pratique

Bedeutung, Schäden & Prävention

Die Rosarote Deckelschildlaus (Lepidosaphes beckii) wird phytosanitär als Schädling eingestuft, da sie primär Citrus-Arten sowie weitere Wirtspflanzen befällt. Die Insekten heften sich an Blätter, Früchte sowie kleine Zweige und entziehen dem Baum durch das Saugen von Pflanzensaft essenzielle Nährstoffe. Bei starkem Befall kann dies zu schweren Schäden führen, sodass betroffene Plantagen unproduktiv werden oder junge sowie voll entwickelte Bäume absterben. Zu den typischen Befallsanzeichen gehören schildförmige, etwa bis zu drei Millimeter lange, gelbbraune bis purpurbraune Deckelschilde der adulten Weibchen, die fest auf der Rinde oder dem Fruchtfleisch haften. Historische Berichte aus Malta zeigen, dass stark befallene Haine extrem geschwächt und unbrauchbar wurden. Eine biologische Regulierung erfolgt naturgemäß durch verschiedene Parasitoide und Räuber wie Schlupfwespen aus den Familien Aphelinidae, Encyrtidae und Signiphoridae. Zu den dokumentierten natürlichen Gegenspielern zählen Arten der Gattung Aphytis sowie Encarsia citrina und Metaphycus flavus.1 Weitere spezifische Präventions-, Monitoring- oder chemische Bekämpfungsmaßnahmen sind in den vorliegenden Daten nicht systematisch belegt. Auch gesundheitliche Relevanzen oder rechtliche Quarantänebestimmungen für diese Art gehen aus den Quellen nicht hervor. Belastbare Daten zu weiteren integrierten Bekämpfungsstrategien fehlen im aktuellen Datenbestand.1

En pratique

Wirtschaftliche Bedeutung

Lepidosaphes beckii tritt als bedeutender Schadorganismus im Anbau von Kulturpflanzen der Familie Rutaceae, insbesondere an Citrus-Arten wie der Süßorange (Citrus × sinensis) und der Limone (Citrus limon), auf.12 Die kleinen Insekten heften sich an Blätter, Früchte sowie junge Zweige und schädigen die Wirtspflanzen durch das Saugen von Pflanzensaft.1 Historische Berichte aus Malta belegen, dass das Auftreten des Schädlings ab den 1870er Jahren zu erheblichen wirtschaftlichen Beeinträchtigungen führte, da zahlreiche Citrus-Haine stark geschädigt wurden und unproduktiv blieben. Befallene Bäume litten unter starker Erschöpfung oder starben vollständig ab, was sowohl junge Pflanzen als auch solche im vollen Ertrag betraf. Neben Citrus werden in der Literatur auch weitere Kulturen wie die Teepflanze (Camellia sinensis) als Wirte genannt.2 Das Schadbild äußert sich unter anderem in einem festen Anhaften der Schilde an der Fruchtoberfläche, wodurch eine Qualitätsminderung des Ernteguts entsteht.12 Belastbare finanzielle Bezifferungen zu Bekämpfungskosten oder Gesamtschäden fehlen in den vorliegenden Daten jedoch weitgehend.2

Références

Sources et références

  1. en.wikipedia.org/wiki/Lepidosaphes_beckii
  2. gbif.org/species/2089006