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Classification
Nom scientifique Liriomyza bryoniae (Kaltenbach, 1858)
Aperçu
Liriomyza bryoniae ist eine Minierfliege aus der Familie der Minierfliegen (Agromyzidae) und ursprünglich in Nordwesteuropa beheimatet.1 Die Art gilt als gelegentlicher Schädling an Kulturpflanzen wie Tomaten, Gurken, Melonen und Kartoffeln, die sowohl im Freiland als auch unter Glas kultiviert werden.12
En bref
Identification
Die Tomatenminierfliege (Liriomyza bryoniae) gehört zur Familie der Agromyzidae und ist als polyphager Schädling an verschiedenen Kulturpflanzen bekannt.1 Belastbare morphologische Detaildaten zu Körpergröße, Kopf- und Thoraxstrukturen, Flügelgeäder sowie zu den Entwicklungsstadien (Eier, Larven, Puppen) fehlen in den verfügbaren Primärquellen dieses Profils vollständig. Auch artspezifische Bestimmungsmerkmale zur Abgrenzung gegenüber ähnlichen Minierfliegenarten sind im vorliegenden Datenbestand nicht dokumentiert. Bisherige wissenschaftliche Erfassungen konzentrieren sich primär auf die geografische Verbreitung, das Wirtspflanzenspektrum sowie parasitische Gegenspieler der Art.12 Detaillierte Beschreibungen der Morphologie müssen daher spezialisierter dipterologischer Fachliteratur entnommen werden.1
Portrait
Liriomyza bryoniae ist eine Minierfliege aus der Familie Agromyzidae, die ursprünglich in Nordwesteuropa beheimatet ist.1 Die Art ist in der paläarktischen und orientalischen Region weit verbreitet.2 Sie tritt als gelegentlicher Schädling an Kulturpflanzen im Freiland sowie im geschützten Anbau unter Glas auf.1 Zu den bekannten Wirtspflanzen zählen Tomaten, Gurken, Melonen, Auberginen, Kartoffeln, Wassermelonen und Salat.13 Darüber hinaus umfasst das Wirtsspektrum eine Vielzahl wildwachsender und ornamentaler Pflanzenarten. Aufgrund dieser ausgeprägten Polyophagie befällt die Art eine breite Palette unterschiedlicher botanischer Familien. Die Lebensweise und die einzelnen Entwicklungsstadien wurden in der Vergangenheit unter anderem durch Spencer sowie Papp & Černý detailliert beschrieben. Minkenberg und van Lenteren erarbeiteten zudem eine Übersicht über Wirtspflanzen, Lebensgewohnheiten und Parasitoide. Neuere Untersuchungen von Lonsdale und Mitarbeitern liefern ergänzende Informationen zu Taxonomie, Biologie und dem durch den Befall verursachten Schaden.3 Historisch wurde die Art aus Deutschland beschrieben, wobei ursprünglich keine Typuslokalität festgelegt wurde. Die geografische Verbreitung erstreckt sich mittlerweile über zahlreiche Länder Europas, Asiens und Nordafrikas.2 Belastbare morphologische Detaildaten abseits der bekannten taxonomischen Merkmale sowie spezifische physiologische Messwerte zu Larvenstadien oder Geschlechtsunterschieden fehlen in der aktuellen Literaturbasis weitgehend.3 Bisherige Nachweise stützen sich primär auf faunistische Erfassungen und Belegexemplare, wie etwa Zuchten aus Sambucus ebulus.2
Systématique
Liriomyza bryoniae (Kaltenbach, 1858) ist eine Art aus der Familie der Minierfliegen (Agromyzidae).12 Die Erstbeschreibung erfolgte im Jahr 1858 durch Johann Heinrich Kaltenbach, wobei in der historischen Beschreibung kein spezifischer Typusfundort genannt wurde. Die Art wird im deutschen Sprachraum als Tomatenminierfliege bezeichnet.1
Mode de vie
Liriomyza bryoniae ist eine polyphage Minierfliege aus der Familie der Agromyziden, deren Wirtsspektrum zahlreiche Kulturpflanzen wie Tomate (Solanum lycopersicum), Wassermelone (Citrullus lanatus), Gurke (Cucumis sativus) und Salat (Lactuca sativa) umfasst.2 Die Art befällt neben diesen Gemüsekulturen auch eine Vielzahl wildwachsender Pflanzen sowie Zierpflanzen sowohl im Freiland als auch unter Glas.21 Lebensweise und Entwicklungsstadien dieser Art wurden in der entomologischen Literatur detailliert beschrieben. Hinsichtlich des Entwicklungszyklus und spezifischer physiologischer Parameter wie exakter Temperaturabhängigkeiten oder Mortalitätsfaktoren fehlen in den vorliegenden Primärquellen jedoch belastbare, quantifizierbare Messwerte.2 Die Art ist in der Paläarktis sowie der Orientalischen Region weit verbreitet und tritt dort lokal als gelegentlicher Schädling im Gartenbau auf.21 Belastbare Daten zu detaillierten Paarungsbiologien, exakten Fertilitätsraten oder spezifischen Symbiosen sind in der aktuellen Datenlage für diese Sektion nicht systematisch belegt.2
Mode de vie
Belastbare Daten zum spezifischen Verhalten von Liriomyza bryoniae liegen in den verfügbaren Quellen nicht vor.
Mode de vie
Liriomyza bryoniae besetzt als phytophager Minierer eine ökologische Nische als Verbraucher in gärtnerischen und natürlichen Habitaten. Die Art ist stark polyphag und nutzt ein breites Spektrum an Wirtspflanzen, zu denen Kulturpflanzen wie Tomate (Solanum lycopersicum L.), Wassermelone (Citrullus lanatus (Thunb.) Matson & Nakai), Gurke (Cucumis sativus L.) und Salat (Lactuca sativa L.) gehören. Neben diesen landwirtschaftlichen Kulturen befällt die Art auch diverse Wild- und Zierpflanzen. Das habitatbezogene Spektrum erstreckt sich sowohl auf den Freilandanbau als auch auf die Kultivierung unter Glas. Als Schadorganismus tritt Liriomyza bryoniae gelegentlich an gärtnerischen Kulturen auf.2 Über spezifische Mikroklima-Anforderungen, Konkurrenzbeziehungen oder detaillierte Nahrungsnetzbeziehungen liegen auf Basis der aktuellen Datenlage keine belastbaren, quantifizierten Angaben vor.
Répartition
Liriomyza bryoniae ist ursprünglich in Nordwesteuropa beheimatet und weist eine paläarktische sowie orientalische Verbreitung auf. Die Art ist in zahlreichen europäischen Ländern einschließlich Deutschland nachgewiesen. Darüber hinaus erstreckt sich das bekannte Areal über nordafrikanische Regionen wie Ägypten, Algerien und Marokko sowie über den Nahen Osten einschließlich Saudi-Arabien, den Iran und den Irak. In Asien besiedelt die Minierfliege zudem Länder wie China, Japan, Indien, Südkorea, Taiwan, Thailand und Vietnam.2 Als Lebensraum nutzt die polyphage Art sowohl offene Anbauflächen als auch geschützte Bereiche wie Gewächshäuser. Dort befällt sie ein breites Spektrum an Wirtspflanzen, zu denen Kulturpflanzen wie Solanum lycopersicum, Cucumis sativus, Citrullus lanatus und Lactuca sativa gehören. Neben wirtschaftlich genutzten Pflanzen werden auch diverse Wild- und Zierpflanzen als Wirte genutzt. Belastbare Daten zur vertikalen Verbreitung in Höhenstufen fehlen in der wissenschaftlichen Literatur bisher.2
Répartition
Saisonnalité
Liriomyza bryoniae zeigt als polyphage Minierfliege eine Anpassung an verschiedene Wirtspflanzen in geschützten Kulturen und im Freiland. Belastbare, quantifizierende Daten zu spezifischen Flugzeiten, Generationenfolgen oder exakten Temperaturabhängigkeiten der Aktivität sind in der wissenschaftlichen Literatur für diese Art nur rudimentär dokumentiert. Larvenfunde wurden unter anderem in den Sommermonaten Juli und August belegt. Aufgrund der unzureichenden Datenlage in Primärquellen fehlen genauere Angaben zur Überwinterung sowie zur tageszeitlichen Aktivität.1
Saisonnalité
Basé sur l'indice Silver Power Trend – notre propre modèle issu de données de recherche et d'observations de la nature
En pratique
Liriomyza bryoniae agiert als gelegentlicher Schädling im Gartenbau und befällt insbesondere Kulturen unter Glas sowie im Freiland. Zu den Wirtspflanzen zählen kommerziell bedeutende Kulturen wie Tomaten (Solanum lycopersicum L.), Wassermelonen (Citrullus lanatus), Gurken (Cucumis sativus), Salat (Lactuca sativa), Auberginen und Kartoffeln. Belastbare Daten zu spezifischen wirtschaftlichen Schadschwellen oder detaillierten chemischen und physikalischen Bekämpfungsmaßnahmen fehlen in der aktuellen, primären Datenlage für diese Art weitgehend. Aufgrund der polyphagen Ernährungsweise und des breiten Spektrums an Kultur-, Wild- und Zierpflanzen besteht ein potenzielles Gefährdungspotenzial für diverse gartenbauliche Produktionen. Bisher sind in der wissenschaftlichen Literatur vor allem die Wirtspflanzen, die geographische Verbreitung sowie natürliche Gegenspieler wie Parasitoide systematisch untersucht worden.2 Präventionsmaßnahmen, spezifische Monitoring-Methoden oder integrierte Schadbekämpfungsstrategien sind für Liriomyza bryoniae in den vorliegenden Primärquellen nicht detailliert belegt. Gleichermaßen liegen keine Berichte über medizinische oder gesundheitliche Relevanzen wie Allergien oder Vektoreigenschaften vor. Rechtliche Aspekte wie Quarantänebestimmungen oder Meldepflichten werden in der zugrundeliegenden Literatur für diesen Schädling nicht explizit aufgeführt.12
En pratique
Liriomyza bryoniae tritt als gelegentlicher Schädling im Gartenbau auf. Zu den betroffenen Kulturen zählen insbesondere Tomaten (Solanum lycopersicum L.), Gurken (Cucumis sativus L.), Wassermelonen (Citrullus lanatus (Thunb) Matson & Nakai) und Salate (Lactuca sativa L.). Neben Kulturpflanzen werden auch diverse Zier- und Wildpflanzen befallen.2 Der Befall erfolgt sowohl an Pflanzen im Freiland als auch unter Glas.1 Belastbare quantitative Daten zu wirtschaftlichen Schäden, Bekämpfungskosten oder spezifischen Ertragsverlusten fehlen in der aktuellen Datenlage. Spezifische historische Schadensberichte oder Angaben zu Qualitätsminderungen sind bisher nicht systematisch dokumentiert.
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