Nématodes HB contre les otiorhynques et les larves de hanneton
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Classification
Aperçu
Der Trauer-Rosenkäfer (Oxythyrea funesta) ist ein kleiner Blütenkäfer aus der Unterfamilie der Rosenkäfer (Cetoniinae). Er ist glänzend schwarz und trägt viele kleine weiße Flecken. Die erwachsenen Käfer besuchen im Frühsommer Blüten, um Pollen zu fressen 12.
In Deutschland war die Art früher sehr selten und auf den Südwesten beschränkt. Inzwischen breitet sie sich nach Norden aus, vermutlich im Zuge der Klimaerwärmung 1.
En bref
Identification
Erwachsene Käfer sind etwa 8 bis 12 mm lang 12. Sie sind glänzend schwarz, bei manchen Tieren mit Bronzeschimmer, und tragen auf Flügeldecken, Halsschild und Unterseite zahlreiche kleine weiße Flecken. Der Halsschild zeigt meist sechs weiße Flecken in zwei Reihen, auf den Flügeldecken liegen weitere weiße Flecken 2. Junge Käfer sind weiß behaart; die Behaarung nutzt sich mit dem Alter ab, ältere Tiere wirken daher oft kahler 12.
Ähnlich sieht der Zottige Rosenkäfer (Tropinota hirta) aus, der jedoch deutlich stärker behaart ist 1.
Die Larven erreichen im dritten Stadium etwa 16 bis 22 mm, nach der deutschen Quelle bis 30 mm. Frisch geschlüpfte Larven sind 4 bis 5 mm lang und dunkelblau 2.
Systématique
Der wissenschaftliche Name lautet Oxythyrea funesta (Poda, 1761) 13. Die Art gehört zu den Blatthornkäfern (Scarabaeidae) und dort zu den Rosenkäfern. Die deutsche Quelle nennt keine Synonyme 1. Im Englischen heißt sie „white-spotted rose beetle“ 2.
Die Gattung Oxythyrea umfasst nach dem GBIF-Stand vom Mai 2026 etwa 20 Arten1. Zu den Rosenkäfern des Lexikons gehören auch der Rosenkäfer (Gattung Cetonia) und der Marmorierte Rosenkäfer.
Mode de vie
Die Käfer ernähren sich von Pollen und Blütenteilen, bevorzugt von hellen Blüten. Genannt werden unter anderem Rosen, Erdbeeren, Iris und andere Rosengewächse einschließlich Obstbäumen 2. Die Larven fressen an Pflanzenwurzeln 12. Die Weibchen legen wenige Eier einzeln im Boden ab 1.
Das dritte Larvenstadium ist das größte und tritt im Spätsommer auf. Im Spätsommer oder Frühherbst bauen die Larven eine Puppenwiege aus Erde und Wurzelstücken; die Puppenruhe dauert etwa drei Wochen. Die fertigen Käfer bleiben meist bis zum folgenden Frühjahr in der Wiege im Boden 2. Die Flugaktivität sinkt unter etwa 18 °C 2.
Répartition
Das Verbreitungsgebiet umfasst Europa, Teile Nordafrikas und Asiens 1; die englische Quelle nennt den größten Teil Europas, das westliche Paläarktis und den Nahen Osten 2. In Deutschland war der Käfer historisch sehr selten und auf den Südwesten beschränkt. Heute wird er regelmäßig in Bayern und Sachsen gesehen, erreicht Norddeutschland und wurde auch in Skandinavien und im Baltikum nachgewiesen 1.
Als Lebensraum nennt die deutsche Quelle warme Standorte wie Steppenheiden und Kalkböden, daneben Waldränder und blütenreiche Wiesen 1. Die Larven leben im Boden und werden mit Dung, morschem Holz, Laub und Erdreich in Verbindung gebracht 2.
Répartition
Observations
Saisonnalité
Saisonnalité
Basé sur l'indice Silver Power Trend – notre propre modèle issu de données de recherche et d'observations de la nature
En pratique
Der Trauer-Rosenkäfer wird in der englischsprachigen Quelle als Schädling geführt: In großer Zahl können die Käfer in Obstanlagen (Pfirsich, Zitrus, Kiwi) und bei Zierpflanzen Staubblätter fressen oder Stempel schädigen 2. In Gärten ist dieser Schaden meist gering. Als einfache Maßnahme wird das Ablesen der Käfer von hellen Blüten von Hand beschrieben 2.
Gesundheitsgefahren für Menschen werden in den genutzten Quellen nicht beschrieben. Zum Schutzstatus: In der bayerischen Roten Liste von 2003 galt die Art als stark gefährdet, die bundesweite Rote Liste der Blatthornkäfer von 2021 stuft sie als ungefährdet ein. Sie wird zu den Gewinnern des Klimawandels gezählt 1.
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