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Pivoines Péonie

Pivoines

Taxonomie

Règne Pflanzen (Plantae)
Classe Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Ordre Saxifragales (Saxifragales)
Famille Paeoniaceae
Genre Paeonia
Espèce Paeonia
Nom scientifique Paeonia L.
Nom accepté

Analyse communautaire

OpenInsect
1
Observations au cours des 12 derniers mois
Données de la communauté Silberkraft
Dernière le 28.04.2026
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Présence et observations actuelles en Allemagne

  • Ingelheim am Rhein, Rhénanie-Palatinat, Allemagne

    07.06.2025

  • Allemagne

    04.06.2025

  • Allemagne

    18.05.2025

  • Allemagne

    10.05.2025

  • Allemagne

    05.05.2025

Daten: iNaturalist

Entretien et données des plantes

☀️
Licht
Sonne / Halbschatten
🌱
Boden
Tiefgründig, lehmig-humos
pH 6.5-7.5
💧
Wasser
regelmäßig, gleichmäßig
🌡️
Winterhärte
Z3-Z8
bis -25°C
🌸
Blütezeit
Mai, Juni
2-4 Wochen
📏
Wuchs
bis 120 cm
30-50 Jahre

🌿 Optimaler Düngeplan

NPK 3-5-7 · März-Juli, alle 2-4 Wochen

MethodeGießwasser oder Einarbeiten im Wurzelbereich
NährstoffformelNPK 3-5-7 + Spurenelemente

Standort & Boden

Pfingstrosen (Paeonia) sind äußerst langlebige Stauden, die an einem optimalen Standort Jahrzehnte überdauern können. Wähle den Platz mit Bedacht, da sie ungerne umziehen [5]. Für eine reiche Blüte benötigen sie mindestens 6 bis 8 Stunden direkte Sonne am Tag [1][4]. Ein leicht windgeschütztes Mikroklima bewahrt die schweren, gefüllten Blüten vor dem Umknicken. Der Boden sollte tiefgründig, lehmig-humos und vor allem gut durchlässig sein, mit einem neutralen bis leicht alkalischen pH-Wert von 6.5 bis 7.5 [2][3]. Staunässe ist der größte Feind der fleischigen Wurzeln. Der wichtigste Faktor bei der Pflanzung ist die Tiefe: Die rötlichen Augen (Knospen) des Rhizoms dürfen maximal 3 bis 5 cm mit Erde bedeckt sein [2][6]. Pflanzt du sie tiefer, wächst die Pflanze zwar, bildet aber keine Blüten aus.

Pflege im Jahresverlauf

Die Pflege der Pfingstrose ist unkompliziert, erfordert aber das richtige Timing. Im **Frühjahrserwachen** (März/April) solltest du eventuellen Wintermulch entfernen, damit sich der Boden schneller erwärmt [3]. Sobald die Triebe etwa 15 cm hoch sind, ist es Zeit, einen Staudenhalter anzubringen, da die schweren Blüten später bei Regen leicht zu Boden gedrückt werden [4]. Während der **Sommerpflege** ist eine gleichmäßige Wasserversorgung wichtig. Verblühtes solltest du regelmäßig bis zum ersten starken Blatt abschneiden (Deadheading), damit die Pflanze ihre Energie nicht in die Samenbildung, sondern in das Wurzelwachstum steckt [1][6]. Die **Herbstvorbereitung** ist der wichtigste Schritt zur Gesunderhaltung: Schneide im Oktober oder November das gesamte Laub bodennah ab [2]. Entsorge es nicht auf dem Kompost, sondern im Hausmüll, um Pilzsporen zu vernichten [4]. In der **Winterruhe** benötigt die etablierte Pflanze keine weitere Aufmerksamkeit.

Düngeplan

Pfingstrosen sind Starkzehrer, reagieren aber extrem empfindlich auf ein Übermaß an Stickstoff. Zu viel Stickstoff fördert weiches, anfälliges Laub und verringert die Blütenbildung [1][3]. Daher ist ein kalium- und phosphorbetonter Dünger essenziell. Verwende idealerweise den **Silberkraft Pfingstrosen-Dünger NPK 3-5-7**. Der moderate Stickstoffanteil (3) sorgt für gesundes Wachstum, während Phosphor (5) die Blütenbildung anregt und Kalium (7) die Standfestigkeit der Stiele sowie die Winterhärte der Wurzeln stärkt. **Anwendung:** Dünge das erste Mal im zeitigen Frühjahr (März/April), sobald die roten Triebe aus der Erde brechen. Eine zweite, leichtere Düngergabe erfolgt direkt nach der Blüte im Juni, um die Pflanze bei der Anlage der Knospen für das nächste Jahr zu unterstützen [2]. Arbeite den Dünger vorsichtig im Wurzelbereich ein, ohne die flach liegenden Rhizome zu verletzen.

Vermehrung

Die zuverlässigste Methode zur Vermehrung von Pfingstrosen ist die Wurzelteilung. Der beste Zeitpunkt dafür ist der frühe Herbst (September bis Oktober), wenn die Pflanze in die Ruhephase übergeht [3][5]. Grabe den gesamten Wurzelballen vorsichtig aus und wasche die Erde ab, um die Augen (Knospen) gut zu sehen. Schneide das Rhizom mit einem scharfen, desinfizierten Messer in Teilstücke. Jedes Stück sollte 3 bis 5 gut entwickelte, rötliche Augen und mehrere dicke Speicherwurzeln besitzen [2]. Pflanze die Teilstücke umgehend am neuen Standort ein – achte dabei zwingend auf die korrekte Pflanztiefe (Augen max. 3-5 cm unter der Erde) [6]. Eine Aussaat ist theoretisch möglich, erfordert aber viel Geduld: Es dauert oft 5 bis 7 Jahre, bis aus Samen gezogene Pflanzen das erste Mal blühen [5].

Winterhärte

Pfingstrosen sind extrem winterhart und überstehen problemlos Temperaturen von bis zu -25°C (USDA Klimazonen 3-8) [4][7]. Tatsächlich benötigen sie sogar eine ausgeprägte Kälteperiode im Winter (sogenannte Chilling Hours), um im Frühjahr überhaupt Blütenknospen auszubilden [2]. Ein Winterschutz ist bei etablierten Pflanzen nicht nötig und kann sogar schädlich sein, wenn er zu Fäulnis führt. Lediglich im ersten Jahr nach der Pflanzung empfiehlt sich eine leichte Mulchschicht (z.B. aus Tannenreisig), um ein Auffrieren des Bodens und das Hochdrücken der jungen Rhizome zu verhindern [3]. Dieser Schutz muss im zeitigen Frühjahr unbedingt wieder entfernt werden.

Schädlinge & Krankheiten

Obwohl Pfingstrosen robust sind, können sie von spezifischen Krankheiten und Schädlingen heimgesucht werden. Das größte Problem ist der **Pfingstrosen-Grauschimmel** (Botrytis paeoniae). Er zeigt sich im nassen Frühjahr durch braun-schwarze, faulende Triebe und vertrocknete, braune Knospen [2][4]. Eine gute Luftzirkulation und das restlose Entfernen des Herbstlaubs sind die besten Präventivmaßnahmen. Auch die **Lederfleckenkrankheit** (Cladosporium paeoniae), erkennbar an rötlich-violetten Flecken auf den Blättern, tritt häufig auf, ist aber meist nur ein optischer Makel [4]. Bei den Insekten fällt oft die **Schwarze Wegameise** (Lasius niger) auf, die in Scharen über die geschlossenen Knospen krabbelt. Keine Sorge: Sie richten keinen Schaden an, sondern fressen lediglich den süßen Nektar, den die Knospen absondern [1][3]. Gefährlicher ist der **Gefurchte Dickmaulrüssler** (Otiorhynchus sulcatus), dessen Larven die Wurzeln fressen, während die Käfer buchtenartige Ränder in die Blätter nagen. Auch der **Zwiebelthrips** (Thrips tabaci) kann die Blütenblätter verunstalten. Gelegentlich treten die **Schwarze Bohnenlaus** (Aphis fabae), der **Gemeine Ohrwurm** (Forficula auricularia) oder der **Gemeine Rosenkäfer** (Cetonia aurata) auf, deren Befall bei gesunden Pflanzen jedoch meist tolerierbar bleibt. Bei starkem Befall können biologische Pflanzenschutzmittel oder Nützlinge eingesetzt werden.

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