Passer au contenu

Rüsselkäfer Curculionidae

Rüsselkäfer
Ungefährlich Nützling

Classification taxonomique

Reich Tiere (Animalia)
Stamm Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasse Insekten (Insecta)
Ordnung Käfer (Coleoptera)
Familie Curculionidae
Art Curculionidae
Wissenschaftlicher Name: Curculionidae
Akzeptierter Name
Mehr auf GBIF.org

Einleitung

Die Rüsselkäfer (*Curculionidae*) bilden mit rund 51.000 beschriebenen Arten die artenreichste Familie innerhalb der Ordnung der Käfer (Coleoptera).[1][2] Ein distinktives Merkmal ist der rüsselartig verlängerte Kopf (Rostrum), an dessen Spitze sich die Mundwerkzeuge befinden und der oft gekniete Antennen trägt.[1] Während viele Vertreter als bedeutende Schädlinge in der Land- und Forstwirtschaft gelten, werden spezialisierte Arten auch als Nützlinge zur biologischen Bekämpfung invasiver Pflanzen eingesetzt.[2]

Name & Einordnung

Die Familie *Curculionidae* wurde im Jahr 1802 erstmals formell durch den französischen Entomologen Pierre André Latreille beschrieben.[2] Im deutschen Sprachraum tragen sie den Trivialnamen Rüsselkäfer, während sie international häufig als "true weevils" oder "snout beetles" bezeichnet werden.[2][1] Innerhalb der Überfamilie Curculionoidea bilden sie die Schwestergruppe zur Familie *Brentidae*, eine Verwandtschaftsbeziehung, die durch umfassende phylogenetische Analysen morphologischer und molekularer Daten gestützt wird. Eine wesentliche taxonomische Entwicklung der jüngeren Zeit ist die feste Einordnung der Borkenkäfer (*Scolytinae*) und Kernkäfer (*Platypodinae*) in die *Curculionidae*, die früher oft als eigenständige Familien betrachtet wurden. Die Familie wird traditionell oft in die informellen Gruppen Adelognatha (Kurzrüssler) und Phanerognatha (Langrüssler) unterteilt, wenngleich neuere phylogenomische Studien den polyphyletischen Charakter dieser Gruppierungen aufzeigen. Aktuell umfasst die Klassifikation etwa 30 Unterfamilien, darunter ökonomisch bedeutende Gruppen wie *Entiminae* und *Dryophthorinae*. Mit rund 51.000 beschriebenen Arten in über 4.600 Gattungen gelten sie als die größte Familie innerhalb der Ordnung Coleoptera. Der evolutionäre Ursprung der Rüsselkäfer wird auf die frühe Kreidezeit vor etwa 140 Millionen Jahren datiert, wobei fossile Belege eine Diversifizierung parallel zur Ausbreitung der Angiospermen zeigen.[1]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Die adulten Käfer der Familie *Curculionidae* besitzen einen kompakten, zylindrischen Körper, dessen Länge meist zwischen 3 und 15 mm variiert, wobei Extreme von unter 1 mm bis über 100 mm vorkommen.[1] Charakteristisch ist der Rüssel (Rostrum), eine vordere Verlängerung des Kopfes, an dessen Spitze die Mundwerkzeuge sitzen und der die Familie von anderen Käfergruppen unterscheidet. Die Form des Rüssels variiert stark und reicht von kurz und breit bei den *Entiminae* bis hin zu lang und schlank bei den *Curculioninae*.[2] Die Antennen sind gekniet (genikuliert) und setzen in seitlichen Gruben am Rüssel an; sie bestehen aus einem Schaft, einer Geißel und einer kompakten Keule.[1] Der Körper ist häufig mit dachziegelartig überlappenden Schuppen bedeckt, die durch Strukturfarben metallischen Glanz oder komplexe Tarnmuster erzeugen.[2] Die Elytren (Flügeldecken) bedecken das Abdomen und weisen oft punktierte Längsstreifen auf, während die Hinterflügel je nach Art voll entwickelt oder reduziert sind. Die Beine sind robust gebaut und können bei einigen Taxa verdickte Hinterschenkel für das Springen oder spezielle Tarsalstrukturen zum Festhalten aufweisen. Ein ausgeprägter Sexualdimorphismus zeigt sich oft am Rüssel, der bei Weibchen tendenziell länger und gerader ist als bei den Männchen.[1] Die Eier sind klein (unter 1 mm), oval geformt und meist weiß oder durchscheinend gefärbt.[2] Die Larven sind beinlose, C-förmig gekrümmte Engerlinge mit einem weichen, weiß-cremefarbenen Körper und einer deutlich abgesetzten braunen Kopfkapsel. Sie besitzen kräftige Kauwerkzeuge, wobei holzbohrende Gruppen wie die *Scolytinae* eher gestreckte Körperformen aufweisen, um sich in engen Gängen zu bewegen. Die Puppen sind exarat, sodass die Gliedmaßen frei vom Körper abstehen, und lassen bereits die Konturen des Rüssels erkennen, besitzen jedoch keine funktionsfähigen Mundwerkzeuge.[7]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Die Familie der *Curculionidae* umfasst sowohl ökologisch bedeutsame Bestäuber und Zersetzer als auch weltweit relevante Agrar- und Forstschädlinge. Während Arten wie *Rhinoncomimus latipes* als Nützlinge zur biologischen Unkrautbekämpfung dienen, verursachen andere immense ökonomische Schäden, wie der Maiskäfer (*Sitophilus zeamais*), der bis zu 40 % der Lagerbestände vernichten kann.[1] In der Forstwirtschaft führen Borkenkäfer wie *Ips typographus* zu großflächigem Baumsterben, das in Dürreperioden Verluste von über 40 % der Fichtenbestände verursachen kann.[2] Zudem fungieren Ambrosiakäfer wie *Xyleborus glabratus* als Vektoren für Krankheiten wie die Lorbeerwelke, was zum Absterben anfälliger Gehölze führt.[3] Medizinisch relevant sind Extrakte aus Kokons von *Larinus hedenborgi*, die in klinischen Studien entzündungshemmende Eigenschaften zeigten.[2] Zur Früherkennung und zum Monitoring werden Pheromonfallen eingesetzt, für die spezifische synthetische Lockstoffe, etwa für den Wurzelrüsselkäfer *Diaprepes abbreviatus*, entwickelt wurden.[7] Präventive Maßnahmen umfassen den Einsatz resistenter Pflanzensorten sowie strikte Hygienestandards, die beispielsweise den Baumwollkapselkäfer in den USA erfolgreich zurückdrängten.[1] Bauliche Prävention in der Forstwirtschaft beinhaltet mechanische Schutzbarrieren um Setzlinge, um den Fraß durch Rüsselkäfer zu verhindern.[7] Die biologische Bekämpfung nutzt natürliche Gegenspieler; so können parasitoide Wespen wie *Anisopteromalus calandrae* Populationen von Vorratsschädlingen um bis zu 70 % reduzieren.[1] Ergänzend werden entomopathogene Pilzstämme der Gattung *Beauveria* gegen Holzschädlinge entwickelt. Die chemische Bekämpfung greift auf Wirkstoffe wie Flonicamid, Lufenuron oder Tetramsäurederivate zurück.[7] Allerdings erschweren zunehmende Resistenzen, etwa gegen Phosphin bei *Sitophilus zeamais*, den Einsatz herkömmlicher Insektizide. Ein integrierter Pflanzenschutz (IPM) kombiniert diese Verfahren, um die Abhängigkeit von Einzelmaßnahmen zu verringern und die durch den globalen Handel begünstigte Ausbreitung invasiver Arten einzudämmen.[1]

Biologie & Lebenszyklus

Die Vertreter der Curculionidae durchlaufen eine holometabole Metamorphose, die die Stadien Ei, Larve, Puppe und Imago umfasst, wodurch sie unterschiedliche ökologische Nischen nutzen können.[2] Das Paarungsverhalten wird häufig durch Pheromone gesteuert, wie etwa Aggregationspheromone bei Borkenkäfern oder spezifische Sexualpheromone, die beispielsweise bei Männchen von *Diaprepes abbreviatus* nachgewiesen wurden.[2][7] Die Eiablage erfolgt meist geschützt im Pflanzengewebe, wofür die Weibchen mit ihrem Rostrum Löcher in Samen, Stängel oder Wurzeln bohren.[2] Die Eier sind klein, oval und schlüpfen je nach Temperatur und Art innerhalb weniger Tage bis Wochen; beim Palmenrüsselkäfer *Rhynchophorus cruentatus* dauert dies unter optimalen Bedingungen etwa 3–4 Tage. Die schlüpfenden Larven sind typischerweise beinlos, C-förmig gekrümmt und besitzen eine sklerotisierte Kopfkapsel mit kräftigen Mandibeln für die endophytische Ernährung.[7] Die Larvalentwicklung umfasst meist 3 bis 10 Stadien und variiert stark in der Dauer; beim Maiskäfer *Sitophilus zeamais* ist der Zyklus bei 27 °C in etwa 20–30 Tagen abgeschlossen.[1] Während Larven oft minierend in Wurzeln oder Früchten fressen, ernähren sich die Adulten primär herbivor von Blättern, Pollen oder Pflanzensäften.[2] Eine physiologische Besonderheit zeigen die Ambrosiakäfer (Scolytinae), die in ihren Bohrgängen Pilzgärten kultivieren und sich von dieser symbiotischen Pilzbiomasse statt vom Holz selbst ernähren.[3] Die Verpuppung findet in einer Puppenwiege im Pflanzensubstrat oder Boden statt und dauert Tage bis Wochen, wie etwa 5–10 Tage beim Baumwollkapselkäfer *Anthonomus grandis*. Die Generationsdauer ist stark klimaabhängig: Tropische Arten können ihren Zyklus in 1–3 Monaten vollenden, während temperate Arten wie *Curculio nucum* oft einen zweijährigen Zyklus mit obligatorischer Diapause im Boden benötigen. Adulte Käfer können eine beachtliche Lebensdauer erreichen, so lebt der Pekan-Rüsselkäfer *Curculio caryae* bis zu zwei Jahre.[2] Obwohl sexuelle Fortpflanzung die Regel ist, tritt bei einigen invasiven Arten wie *Lissorhoptrus oryzophilus* Parthenogenese auf, was eine rasche Ausbreitung begünstigt.[6] Zu den natürlichen Mortalitätsfaktoren zählen Prädatoren wie Vögel und Ameisen sowie Parasitoide, darunter Schlupfwespen der Gattung *Bathyplectes*, die Larven attackieren. Zudem werden Populationen durch entomopathogene Pilze wie *Beauveria bassiana* und Nematoden reguliert, die als biologische Gegenspieler fungieren.[7][1]

Présence et observations actuelles en Allemagne

  • Geisenheim, Hessen, Deutschland

    19.01.2026

  • Botanischer Garten, 80638 München, Deutschland

    19.01.2026

  • Bielefeld, DE-NW, Deutschland

    18.01.2026

  • Deutschland

    18.01.2026

  • Deutschland

    17.01.2026

Daten: iNaturalist

Vorkommen & Lebensraum

Die Familie *Curculionidae* ist kosmopolitisch verbreitet und besiedelt alle Kontinente mit Ausnahme der Antarktis. Die Artenvielfalt korreliert stark mit den Klimazonen, wobei die höchste Diversität in tropischen Regionen wie der indo-malaiischen und neotropischen Zone liegt, die zusammen über 50 % der beschriebenen Arten beherbergen. Im Gegensatz dazu ist die Artenzahl in polaren Gebieten wie der Arktis sowie in extremen Wüsten deutlich geringer, wo nur wenige anpassungsfähige Gattungen persistieren.[2] Biogeographisch weisen einige basale Gruppen auf einen Ursprung auf Gondwana-Landmassen hin, während spätere Radiationen nach der Kreidezeit in Laurasien stattfanden. Ein hoher Endemismusgrad findet sich in insularen und kontinentalen Hotspots, beispielsweise in Australien mit über 4.100 endemischen Arten. Die Käfer besiedeln ein breites Spektrum natürlicher Habitate, das von Wäldern über Grasland bis hin zu Uferzonen reicht. In Waldökosystemen besiedeln holzbohrende Gruppen wie die Borkenkäfer (*Scolytinae*) sowohl Nadel- als auch Laubbäume und tragen dort zum Holzabbau bei. In tropischen Regenwäldern konzentriert sich ein Großteil der Diversität in der Kronenschicht sowie in der Laubstreu, wo noch zahlreiche unbeschriebene Formen vermutet werden.[2] Während ursprüngliche Gruppen mit Gymnospermen assoziiert waren, passte sich die Mehrheit der modernen Arten an Bedecktsamer (Angiospermen) an, was zu spezialisierten Bindungen an Wurzeln, Stängel, Früchte und Samen führte.[1] Spezifische Unterfamilien zeigen deutliche Präferenzen, wie etwa die oft an Palmen gebundenen *Dryophthorinae* oder die auf Blütenstrukturen angewiesenen *Curculioninae*.[2][5] Außerhalb natürlicher Lebensräume treten viele Arten in Agrarlandschaften und Siedlungsbereichen auf, wo sie als Schädlinge an Nutzpflanzen wie Baumwolle, Mais oder Zierpflanzen leben.[6] Der globale Handel begünstigt die Verschleppung invasiver Arten, wie aktuelle Nachweise neuer Rüsselkäferarten (z. B. *Magdalis margaritae*) in Westsibirien zwischen 2023 und 2025 belegen. Die Klimaerwärmung beeinflusst die Verbreitungsmuster zusätzlich, indem sie Arealverschiebungen und die Etablierung gebietsfremder Arten in nördlicheren Breiten ermöglicht.[2]

Saisonalität & Aktivität

Die Dauer des Lebenszyklus von Rüsselkäfern (*Curculionidae*) variiert klimatisch bedingt stark und reicht von 1–3 Monaten bei tropischen Arten bis zu mehrjährigen Zyklen in gemäßigten Breiten. Die Eiablage erfolgt typischerweise kurz nach dem Schlüpfen und der Paarung der Adulten, woraufhin sich die Larven über Wochen bis Monate im Pflanzengewebe entwickeln. Die Entwicklungsgeschwindigkeit ist dabei signifikant temperaturabhängig; so benötigt der Maiskäfer *Sitophilus zeamais* bei 27 °C etwa 20 bis 30 Tage für die Larvenentwicklung. Auch die Verpuppung kann unter günstigen Bedingungen rasch erfolgen, wie beim Baumwollkapselkäfer *Anthonomus grandis*, der dieses Stadium in 5 bis 10 Tagen durchläuft.[1] In kühleren Regionen überwintern viele Arten in einer Diapause, wobei etwa der Haselnussbohrer *Curculio nucum* eine obligatorische zweijährige Phase im Boden verbringt, bevor die Adulten schlüpfen.[2] Adulte Käfer können eine beachtliche Lebensdauer erreichen, wie beim Pekannuss-Rüsselkäfer *Curculio caryae* mit bis zu zwei Jahren beobachtet wurde, in denen sie fressen und sich fortpflanzen. Die Ausbreitung und Besiedlung neuer Wirtspflanzen erfolgt primär durch den Flug geflügelter Adulter, während insulare Populationen häufig flugunfähig (brachypter) sind.[1] Bei Borkenkäfern (*Scolytinae*) werden Massenflüge und der Befall von Wirtsbäumen durch Aggregationspheromone koordiniert, was oft synchronisiert mit günstigen Umweltbedingungen geschieht.[3] Extreme Wetterereignisse wie Trockenheit und Wärme können dabei massive Ausbrüche begünstigen, wie beim Buchdrucker *Ips typographus* in Mitteleuropa dokumentiert wurde.[2] Das öffentliche Suchinteresse in Deutschland spiegelt diese biologischen Aktivitätsphasen wider und erreicht seine Höchstwerte in den Sommermonaten Juni und Juli.[4]

Recherche scientifique et brevets

WO-2021118333-A1 Biological Inscription

Pilzstämme der Gattung Beauveria und Zusammensetzungen, die diese enthalten, zur biologischen Bekämpfung von Schadinsekten

Instituto Nac DE Investigaciones Forestales Agricolas Y Pecuarias Inifap (2020)

Pertinence: 9/10

Résumé

Die Erfindung betrifft neue, isolierte Stämme der entomopathogenen Pilze Beauveria bassiana und Beauveria sulfurescens. Diese Stämme zeigen eine hohe Pathogenität gegenüber Holzschädlingen aus der Familie der Rüsselkäfer. Das Patent beschreibt Zusammensetzungen, die diese Pilze enthalten, um eine effektive biologische Kontrolle zu ermöglichen. Die Pilze infizieren die Insekten aktiv und bieten eine umweltfreundliche Alternative zu chemischen Mitteln.

US-8663621-B2 Pheromone Accordé

Identifizierung und Synthese eines von Männchen produzierten Pheromons für den Neotropischen Wurzelrüsselkäfer Diaprepes abbreviatus (Coleoptera: Curculionidae)

US Agriculture (2013)

Pertinence: 10/10

Résumé

Hier wird ein spezifisches Pheromon (ein ungesättigter Hydroxylester) isoliert, das von männlichen Rüsselkäfern der Art Diaprepes abbreviatus produziert wird. Die Innovation liegt in der synthetischen Herstellung dieses Lockstoffs. Er wird verwendet, um Fallen auszustatten, mit denen die Käfer überwacht (Monitoring) oder massenhaft gefangen werden können. Dies ermöglicht eine gezielte Bekämpfung ohne breiten Pestizideinsatz.

EP-3189730-A1 Mechanical Inconnu

Verfahren zur Bekämpfung von Schadinsekten

Upm Kymmene Corporation (2013)

Pertinence: 8/10

Résumé

Dieses Patent beschreibt eine mechanische Methode zum Schutz von Baumsetzlingen vor Rüsselkäfern. Dabei wird direkt beim Pflanzen eine Schicht aus Schutzmaterial auf den Boden um den Setzling herum aufgebracht. Diese Barriere soll verhindern, dass die Käfer die jungen Pflanzen erreichen und beschädigen. Es ist eine präventive Maßnahme, die besonders in der Forstwirtschaft relevant ist.

US-2014228381-A1 Chemical Inconnu

Verfahren zur Bekämpfung von Insekten der Familie Curculionidae

Nascimento Antonio Carlos, Aramaki Paulo Hiromitu, Syngenta Participations AG (2012)

Pertinence: 8/10

Résumé

Das Patent schützt Methoden zur chemischen Bekämpfung von Rüsselkäfern unter Einsatz spezifischer Wirkstoffe. Genannt werden Flonicamid, Lufenuron und Pyrifluquinazon in freier Form oder als Salze. Die Innovation liegt in der spezifischen Anwendung dieser bekannten Insektizide gegen die Familie der Curculionidae. Dies bietet Landwirten konkrete chemische Optionen zur Bestandsregulierung.

EP-2277380-A1 Chemical Inconnu

Verwendung von Tetramsäurederivaten zur Bekämpfung von Insekten der Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae)

Bayer Cropscience AG (2007)

Pertinence: 8/10

Résumé

Das Patent beschreibt die Verwendung spezifischer Tetramsäurederivate als Insektizide. Obwohl der Abstract auch Wirkungen gegen Thripse erwähnt, zielt der Titel explizit auf die Bekämpfung von Rüsselkäfern (Curculionidae) ab. Die chemischen Verbindungen wirken gegen eine breite Palette von Schädlingen, einschließlich Coleoptera. Es handelt sich um eine klassische chemische Pflanzenschutzstrategie zur Reduzierung von Schädlingspopulationen.

Sources et références

  1. https://genent.cals.ncsu.edu/insect-identification/order-coleoptera/family-curculionidae/
  2. https://www.gbif.org/species/4239
  3. https://lgpress.clemson.edu/publication/ambrosia-beetle-biology-impact-and-management/
  4. Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse (aggregiert), 2026
  5. https://royalsocietypublishing.org/doi/10.1098/rspb.2023.0889
  6. https://www.mdpi.com/2075-4450/15/10/802
  7. https://agsci.colostate.edu/agbio/ipm-pests/weevil-larvae/
  8. https://doi.org/10.1098/rsbl.2023.0307