Saisonalität und Nachfragetrend
Jährlicher Aktivitäts-Zeitraum (Saison)
Nachfrage-Trend
Strategische Bekämpfung: coléoptère du pain
Nutze spezifische Pheromonfallen, um das Nest des Befalls ausfindig zu machen. Sobald du weißt, in welchem Schrank die meisten Käfer gefangen werden, kannst du gezielt die Quelle (z. B. alte Gewürze oder Tierfutter) entsorgen.
Nachdem du die Quelle entfernt hast, behandle die leeren Regale und Ritzen mit unserem Insektenspray. Es wirkt sofort gegen verbliebene Käfer und schützt die Umgebung davor, dass wandernde Larven neue Verstecke besiedeln.
Sauge alle Schrankecken und Bohrlöcher für Regalböden gründlich aus. Brotkäfer-Larven sind extrem klein und verstecken sich oft dort, wo man sie mit dem bloßen Auge nicht sieht. Nur mechanische Sauberkeit bricht den Kreislauf langfristig.
Setze Lagererzwespen ein, um die restlose Vernichtung sicherzustellen. Diese winzigen Helfer spüren die letzten Larven im Inneren von Vorräten auf, die du vielleicht übersehen hast. Sie sind die sicherste Methode für eine schädlingsfreie Küche.
Häufige Fragen (FAQ)
Brotkäfer werden meistens unbemerkt durch bereits befallene Lebensmittelverpackungen aus dem Supermarkt oder über Tierfutter eingeschleppt. Im Sommer können die flugfähigen Käfer aber auch durch offene Fenster eindringen, angelockt durch den Geruch von trockenen Vorräten oder sogar alten Büchern.
Ja, mit einem systematischen Ansatz. Das Geheimnis liegt darin, nicht nur die Käfer, sondern auch die im Verborgenen fressenden Larven zu eliminieren. Durch die Kombination aus Quellensuche (Entsorgung), gründlicher Reinigung und dem Einsatz von Nützlingen lässt sich ein Befall innerhalb eines Lebenszyklus (ca. 4-8 Wochen) vollständig tilgen.
Wir empfehlen unser 3-Schritte-System: 1. Nutze Pheromonfallen, um die Quelle zu lokalisieren. 2. Behandle die entleerten Schränke mit unserem Akut-Spray, um laufende Käfer zu stoppen. 3. Setze Lagererzwespen ein. Diese biologischen Helfer sind die effektivste Methode, da sie Larven selbst im Inneren von Verpackungen aufspüren, wo kein Spray hinkommt.
Brotkäfer sind „Allesfresser“. Sie lieben trockene Lebensmittel wie Nudeln, Reis, Mehl, Kekse und Tierfutter. Aber auch Gewürze (selbst scharfe wie Chili), Tee, Kaffee und Tabak ziehen sie magisch an. In seltenen Fällen dienen auch gestärkte Bucheinbände oder Trockenblumen als Lockmittel.
Direkt gefährlich oder giftig sind Brotkäfer nicht. Sie übertragen nach aktuellem Wissensstand auch keine spezifischen Krankheiten. Allerdings kontaminieren sie Lebensmittel mit Kot, Gespinsten und Häutungsresten, was zu Magen-Darm-Beschwerden führen kann. Befallene Lebensmittel sind unhygienisch und sollten unter keinen Umständen mehr verzehrt werden.
Sie nisten direkt in ihrer Nahrungsquelle. Da die Larven sehr klein sind, bohren sie sich oft durch Papier- oder dünne Kunststoffverpackungen. Beliebte Orte sind dunkle Ecken in der Speisekammer, vergessene Tüten im hinteren Teil des Schranks oder Ritzen hinter Küchenzeilen, in die Mehlstaub gefallen ist.
Nutze unsere Brotkäfer-Pheromonfalle als Navigator. Dort, wo die meisten Käfer in der Falle landen, ist die Quelle nicht weit. Untersuche in diesem Bereich alle Packungen auf winzige, kreisrunde Löcher (wie Nadelstiche). Auch feines Mehl am Boden der Packung ist ein sicheres Indiz für ein Nest.
Erster Schritt: Alle befallenen Produkte in einer Plastiktüte fest verschließen und sofort in die Mülltonne außerhalb des Hauses bringen. Danach alle Schrankfächer aussaugen (Beutel danach entspannen!) und die Flächen mit einem Insektenspray behandeln, um die restlichen Käfer an der Wanderung zu hindern.
Die Weibchen legen bis zu 100 Eier direkt an oder in die potenzielle Nahrung. Die schlüpfenden Larven beginnen sofort damit, sich in das Substrat hineinzufressen. Da sie sehr mobil sind, können sie auch winzige Ritzen in Schrankrückwänden nutzen, um dort auf neue Vorräte zu warten.
Die Liste ist lang: Brot, Gebäck, Nudeln, Mehl, Reis, Schokolade, Gewürze, Tee und Trockenfisch. Auch Medikamente auf pflanzlicher Basis oder Vogelfutter sind häufige Hotspots. Kontrolliere auch Dekorationen aus Naturmaterialien wie Salzteigfiguren oder Strohsterne.
Bei einem starken Befall reicht Putzen allein oft nicht aus. Hier hilft wirklich nur die Kombination aus Monitoring (Falle), Kontaktgift (Spray) für die Oberflächen und Lagererzwespen für die Tiefenreinigung. Die Erzwespen sind der entscheidende Faktor, da sie als einzige die Larven im Inneren der Lebensmittelverpackungen erreichen.
Nein, sie gelten nicht als klassische Krankheitsüberträger. Dennoch ist der Verzehr befallener Lebensmittel riskant, da sich auf den Ausscheidungen der Käfer Schimmelpilze bilden können, die allergische Reaktionen oder Verdauungsprobleme auslösen können.
Die beste Prävention ist die luftdichte Lagerung in fest schließenden Glas- oder Kunststoffbehältern (Tüten bieten keinen Schutz!). Zudem helfen Fliegengitter an Küchenfenstern und das regelmäßige Auswischen der Schränke. Ein präventiver Sprühstoß unseres Schrank-Schutz-Sprays in dunkle Ritzen kann ebenfalls einen Neubefall verhindern.
Steckbrief & Identifizierung
Lebensweise & Risiken
In Innenräumen ist ein ganzjähriger Befall möglich.
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