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Dörrobstmotte Plodia interpunctella

Dörrobstmotte
Mittleres Risiko Allergen Lästling Peut mordre Physische Gefahr

Classification taxonomique

Reich Tiere (Animalia)
Stamm Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasse Insekten (Insecta)
Ordnung Schmetterlinge (Lepidoptera)
Familie Pyralidae
Gattung Plodia
Art Plodia interpunctella
Wissenschaftlicher Name: Plodia interpunctella (Hübner, 1813)
Akzeptierter Name
Mehr auf GBIF.org

Einleitung

Die **Dörrobstmotte** (*Plodia interpunctella*) ist ein Kleinschmetterling aus der Familie der Zünsler ([Pyralidae](/pages/lexikon/lebensmittelmotten)), der weltweit als verbreiteter Vorratsschädling in Erscheinung tritt. Die Larven befallen primär gelagerte Nahrungsmittel wie Getreide, Nüsse, Trockenfrüchte und verarbeitete Produkte in Haushalten sowie industriellen Lagern.[1] In der taxonomischen Historie wurde die Art unter Synonymen wie *Tinea interpunctella* oder *Ephestia glycinivora* geführt, bevor sie fest der Gattung *Plodia* zugeordnet wurde.[2]

Fakten (kompakt)

- Die Dörrobstmotte (*Plodia interpunctella*) ist ein weltweit verbreiteter Schädling in gelagerten Lebensmitteln. - Die Falter haben eine Körperlänge von 8–13 mm und eine Flügelspannweite von 16–20 mm. - Die Vorderflügel der adulten [Motten](/pages/lexikon/motten) sind im basalen Drittel grau und im distalen Teil kupferrot-bräunlich. - Die Hinterflügel sind einheitlich hellgrau. - Die Larven sind cremefarben bis rosa oder grünlich und erreichen eine Länge von 12–16 mm. - Die Larven haben einen dunkelbraunen Kopf und fünf Paare von Bauchfüßen. - Die Larven produzieren seidene Gespinste, die Lebensmittel mit Kot und anderen Rückständen verunreinigen. - Der Lebenszyklus umfasst die Stadien Ei, Larve, Puppe und Falter und dauert je nach Temperatur und Nahrungsverfügbarkeit 25–300 Tage. - Weibchen legen 100–400 Eier einzeln oder in Gruppen auf oder in der Nähe von Nahrungsquellen. - Die optimale Entwicklungstemperatur liegt bei 25–30 °C. - Die Art verursacht wirtschaftliche Schäden durch direkten Fraß und Gewichtsverlust in Lebensmitteln.[3] - *P. interpunctella* gehört zur Familie der Zünsler ([Pyralidae](/pages/lexikon/lebensmittelmotten)) und zur Unterfamilie Phycitinae. - Der Ursprung des Gattungsnamens *Plodia* ist unbekannt. - Das Artepitheton *interpunctella* stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „gut geteilt“ oder „punktiert“ und bezieht sich auf die dunklen Flecken auf den Vorderflügeln. - Die Art stammt vermutlich aus Südamerika. - Die Dörrobstmotte ist auf allen Kontinenten außer der Antarktis verbreitet. - Die Larven können sich auch in Silikon-Backformen entwickeln und diese sichtbar zersetzen. - Die Larven benötigen bestimmte B-Vitamine, insbesondere Thiamin (Vitamin B1), für ihre Entwicklung.[3]

Name & Einordnung

Die Art trägt den wissenschaftlichen Namen *Plodia interpunctella* (Hübner, 1813). Die Erstbeschreibung erfolgte 1813 durch Jacob Hübner unter dem Basionym *Tinea interpunctella* in dem Werk *Zuträge zur Sammlung Europäischer Schmetterlinge*, basierend auf europäischen Exemplaren. Im Jahr 1845 etablierte der französische Entomologe Achille Guenée die Gattung *Plodia* und überführte die Spezies in diese, um ihren morphologischen Merkmalen innerhalb der Zünsler besser gerecht zu werden. Während für den Gattungsnamen *Plodia* keine spezifische etymologische Bedeutung überliefert ist, leitet sich das Artepitheton *interpunctella* von lateinischen Wurzeln ab, die „gut unterteilt“ oder „punktiert“ bedeuten und auf die charakteristischen dunklen Flecken der Vorderflügel verweisen. Zu den historisch verwendeten Synonymen zählen *Tinea zeae* Fitch (1856), *Unadilla latercula* Clemens (1860) und *Ephestia glycinivora* [Heinrich](/pages/lexikon/guter-heinrich) (1920), bevor sich die taxonomische Einordnung stabilisierte.[1] Phylogenetisch gehört *Plodia interpunctella* zur Unterfamilie Phycitinae innerhalb der Familie der Zünsler ([Pyralidae](/pages/lexikon/lebensmittelmotten)).[2][3] Molekularbiologische Analysen bestätigen eine enge Verwandtschaft zu anderen Vorratsschädlingen wie der Tropischen [Speichermotte](/pages/lexikon/tropische-speichermotte) (*Cadra cautella*) und der Mehlmotte (*[Ephestia kuehniella](/pages/lexikon/mehlmotte)*).[3] Im deutschsprachigen Raum ist die Bezeichnung „Dörrobstmotte“ etabliert.[2] Der englische Trivialname „Indianmeal moth“ geht auf Beobachtungen des Entomologen Asa Fitch Mitte des 19. Jahrhunderts zurück, der einen Befall an „Indian meal“ (Maismehl) dokumentierte. Diese Bezeichnung diente der Abgrenzung zu europäischen „Mehlmotten“ und betonte die wirtschaftliche Relevanz an Maisprodukten in Nordamerika.[1]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Die adulten Falter von *Plodia interpunctella* erreichen eine Körperlänge von 8 bis 13 mm bei einer Flügelspannweite von 16 bis 20 mm. Charakteristisch für die Art ist die zweifarbige Musterung der Vorderflügel: Das basale Drittel ist hellgrau gefärbt, während die distalen zwei Drittel eine kupferrote bis bronzene Färbung aufweisen. Oft trennt ein dunkles, unregelmäßiges Band diese beiden Farbbereiche voneinander, wobei die Flügel in Ruhestellung dachartig über dem Körper gefaltet werden. Die Hinterflügel sind einheitlich weißlich bis hellgrau und besitzen am Hinterrand einen dunklen Fransensaum. Der Kopf trägt einen spiralförmigen Rüssel, der zur Aufnahme von Flüssigkeiten wie Nektar geeignet ist.[1] Ein Sexualdimorphismus zeigt sich in der Antennenstruktur: Männchen besitzen kammartige (pektinate) Fühler mit einer hohen Dichte an Riechsensillen, während die Antennen der Weibchen eher fadenförmig sind.[1][2] Zudem sind die Männchen meist geringfügig kleiner als die weiblichen Tiere. Die zylindrischen Larven erreichen im letzten Stadium eine Länge von etwa 12,7 mm und haben einen cremeweißen Körper mit einer dunkelbraunen Kopfkapsel. Je nach aufgenommener Nahrung kann die Körperfärbung der Larven ins Gelbliche, Rosafarbene oder Grünliche variieren. Der Körper ist glatt und glänzend, ausgestattet mit drei Brustbeinpaaren und fünf Bauchbeinpaaren (Prolegs). Spinndrüsen am Labium ermöglichen die Produktion von Seide, mit der die Larven Gespinste im Nahrungssubstrat anlegen. Die Puppen sind zigarrenförmig, 6 bis 11 mm lang und hellbraun gefärbt. Sie besitzen am hinteren Ende einen Cremaster zur Verankerung im Kokon.[1] Die ovalen Eier messen 0,3 bis 0,5 mm, sind weißlich gefärbt und weisen eine strukturierte Oberfläche mit feinen Leisten auf.[2]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Die Dörrobstmotte (*Plodia interpunctella*) gilt weltweit als bedeutender Vorratsschädling, der Getreide, Nüsse, Trockenfrüchte und verarbeitete Lebensmittel in Haushalten und Lagerhäusern befällt.[1] Die wirtschaftlichen Schäden entstehen primär durch direkten Fraß, Gewichtsverlust der Ware sowie massive Kontamination durch Spinnweben, Kot (Frass) und Häutungsreste, was im Handel zu Ablehnungsraten von 10–20 % führen kann.[2] In Getreidelagern sind Verluste von bis zu 10 % der Gesamtproduktion möglich, wobei die Larven sogar Verpackungen durchdringen und Materialien wie Silikonbackformen beschädigen können.[2][4] Gesundheitlich ist die Art relevant, da das Allergen Thioredoxin (Plo i 2) bei sensibilisierten Personen Asthma oder Hautreaktionen auslösen kann, obwohl keine direkte Krankheitsübertragung stattfindet. Ein Befall lässt sich visuell durch charakteristische Gespinste, klumpiges Substrat und körnigen Kot, der Kaffeesatz ähnelt, identifizieren. Zum Monitoring werden Pheromonfallen mit (Z,E)-9,12-Tetradecadienylacetat (ZETA) eingesetzt, um männliche Falter zu fangen, wobei Schwellenwerte von 1–5 [Motten](/pages/lexikon/motten) pro Falle Handlungsbedarf signalisieren. Präventive Maßnahmen im Rahmen des integrierten Pflanzenschutzes (IPM) umfassen strikte Hygiene zur Beseitigung von Nahrungsresten sowie die Lagerung in luftdichten Behältern, um die Eiablage zu verhindern. Physikalische Bekämpfungsmethoden nutzen Temperaturextreme, wie das Einfrieren bei -18 °C für mindestens 48 Stunden oder Hitzebehandlungen bei 55 °C für 30–60 Minuten, um alle Entwicklungsstadien abzutöten.[2] Biologische Kontrollstrategien beinhalten den Einsatz der parasitoiden [Wespe](/pages/lexikon/deutsche-wespe) *Habrobracon hebetor* gegen Larven oder die Anwendung des Bakteriums *Bacillus thuringiensis* subsp. *kurstaki*, das eine Mortalität von bis zu 99 % erreichen kann.[2][3] Chemische Bekämpfungsmittel wie Phosphin oder Pyrethroide (z. B. Deltamethrin) werden genutzt, jedoch erschweren zunehmende Resistenzen deren Effektivität.[2] Neuere Ansätze zur Paarungsstörung nutzen mikroverkapselte Pheromone oder Pflanzenextrakte wie Ingweröl, um die Populationen nachhaltig zu reduzieren.[6]

Biologie & Lebenszyklus

Der Lebenszyklus von *Plodia interpunctella* umfasst die Stadien Ei, Larve, Puppe und Imago, wobei die Gesamtdauer je nach Temperatur und Nahrungsverfügbarkeit zwischen 25 und 300 Tagen variiert.[1] Unter optimalen Bedingungen von 25–30 °C und 60–80 % relativer Luftfeuchtigkeit vollzieht sich die komplette Entwicklung in nur etwa 3 bis 4 Wochen.[2] Nach der Paarung legen die Weibchen zwischen 100 und 400 ovale, weißliche Eier einzeln oder in kleinen Gruppen direkt auf oder nahe dem Nahrungssubstrat ab.[1] Die Larven schlüpfen nach 3 bis 7 Tagen und durchlaufen 5 bis 7 Larvenstadien, wobei sie eine Endlänge von bis zu 16 mm erreichen.[2] Als primäres Fressstadium ernähren sich die Larven polyphag von Getreide, Nüssen, Trockenfrüchten, Schokolade sowie trockenem Tierfutter und benötigen für das Wachstum spezifische B-Vitamine wie Thiamin.[1][2] Während der Nahrungsaufnahme [spinnen](/pages/lexikon/spinnen) sie charakteristische Seidengespinste, die das Substrat verunreinigen und Schutz vor Prädatoren bieten. Bei widrigen Bedingungen wie kurzen Photoperioden (weniger als 13,5 Stunden Licht) oder Überbevölkerung können die Larven in eine fakultative Diapause eintreten, um zu überwintern.[3] Reife Larven verlassen oft die Nahrungsquelle, um in geschützten Spalten einen Seidenkokon zu spinnen, in dem sie bei 25 °C für etwa 8 bis 11 Tage verpuppen. Die adulten [Motten](/pages/lexikon/motten) sind nachtaktiv und kurzlebig, wobei Weibchen 7 bis 21 Tage und Männchen 5 bis 14 Tage überleben. Obwohl die Adulten einen Rüssel besitzen und Flüssigkeiten wie Nektar aufnehmen können, um ihre Lebensspanne zu verlängern, benötigen sie keine Nahrung für die Fortpflanzung. Physiologisch zeigt die Art eine hohe Resilienz, wobei Larven hypoxische Bedingungen mit bis zu 98 % Stickstoff überleben können.[2] Zu den natürlichen Gegenspielern zählen der Larvenparasitoid *Habrobracon hebetor*, der den Wirt mittels Gift paralysiert, sowie die räuberische Wanze *[Xylocoris flavipes](/pages/lexikon/lagerpiraten)*.[2][3] Ergänzend regulieren Pathogene wie *Bacillus thuringiensis* und das *Plodia interpunctella*-Granulovirus die Populationen in Lagerstätten.[2]

Présence et observations actuelles en Allemagne

  • Übach-Palenberg

    12.01.2026

  • Deutschland

    09.01.2026

  • Deutschland

    07.01.2026

  • Ladenburg

    07.01.2026

  • Deutschland, im Haus

    05.01.2026

Daten: iNaturalist

Vorkommen & Lebensraum

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet von *Plodia interpunctella* wird in Südamerika vermutet, wo die Art erstmals mit gelagerten Maisprodukten assoziiert wurde. Durch den internationalen Handel mit befallenen Waren wie Getreide, Nüssen und Trockenfrüchten wurde der Falter weltweit verschleppt. Heute ist die Art kosmopolitisch verbreitet und auf allen Kontinenten außer der Antarktis in natürlichen Umgebungen etabliert. Selbst in der Antarktis wurden jedoch isolierte Einzelfunde in Forschungsstationen dokumentiert, beispielsweise auf der King-George-Insel (2021) und der Antarktischen Halbinsel (2022/2023). Die Verbreitung erstreckt sich flächendeckend über Europa, Nord- und Südamerika, Australien sowie Asien, wo sie in fast allen Provinzen Chinas nachgewiesen ist. *Plodia interpunctella* tritt primär als synanthroper Schädling in Innenräumen auf und besiedelt Vorratslager, Mühlen, Silos sowie private Haushalte. Populationen im Freiland sind selten und beschränken sich weitgehend auf tropische oder subtropische Regionen wie Florida, wo die Tiere in warmen, ungestörten Bereichen überdauern können. In gemäßigten Klimazonen ist das Vorkommen fast ausschließlich an geschützte, kontrollierte Innenraumbedingungen gebunden. Die Art bevorzugt warme, feuchte Mikrohabitate mit Temperaturen zwischen 25 und 32 °C sowie einer relativen Luftfeuchtigkeit von 60 bis 80 %. Innerhalb von Gebäuden suchen Larven und Adulte dunkle, geschützte Spalten in unmittelbarer Nähe zu Nahrungsquellen auf. Bislang wurden keine signifikanten Arealerweiterungen durch den Klimawandel dokumentiert, wenngleich Modelle potenzielle Verschiebungen geeigneter Habitate in Regionen wie Ostchina prognostizieren.[2]

Saisonalität & Aktivität

Die Aktivität von *Plodia interpunctella* konzentriert sich in gemäßigten Klimazonen primär auf den Innenbereich, wo die Art in beheizten Lagern und Haushalten ganzjährig auftreten kann, während sie im Freiland nur in wärmeren Regionen überlebt.[2][1] Der Lebenszyklus ist stark temperaturabhängig, sodass unter optimalen Bedingungen bei 25 bis 30 °C mehrere Generationen pro Jahr (Multivoltinität) gebildet werden.[2] Sinken die Temperaturen unter 20 °C, verlangsamt sich die Entwicklung spürbar, und unterhalb von 15 °C kommen metabolische Prozesse im Puppenstadium zum Erliegen. Zur Überbrückung der Wintermonate oder ungünstiger Umweltbedingungen treten Larven in eine fakultative Diapause ein, die durch kurze Photoperioden von weniger als 12 Stunden Licht oder durch Übervölkerung ausgelöst wird. Dieses Ruhestadium dauert typischerweise ein bis sechs Monate und wird erst durch längere Tageslichtphasen oder Temperaturanstiege auf 15 bis 20 °C beendet.[3] Im Tagesverlauf sind die adulten Falter überwiegend nachtaktiv, wobei Flugbewegungen und Paarungsaktivitäten besonders in der Dämmerung und den frühen Abendstunden zu beobachten sind. Die Weibchen locken Männchen in dieser Zeit mittels Pheromonen an, wobei die Flugaktivität der Männchen bei Dunkelheit zunimmt. Ergänzend zu den biologischen Aktivitätsphasen zeigt das öffentliche Suchinteresse in Deutschland ein saisonales Muster mit Spitzenwerten im August und September, was mit den natürlichen Populationsspitzen in unklimatisierten Bereichen korreliert.[2]

Recherche scientifique et brevets

KR-20170106009-A Biological Inconnu

Schädlingsbekämpfungszusammensetzung mit Allyldisulfid gegen Plodia interpunctella

University of Korea Research & Bus Found (2016)

Pertinence: 8/10

Résumé

Das Patent beschreibt eine Zusammensetzung zur Bekämpfung der Dörrobstmotte, die Allyldisulfid als aktiven Wirkstoff enthält. Dieser Stoff wird aus Zwiebelöl gewonnen und stellt eine natürliche Alternative zu synthetischen Chemikalien dar. Die Methode zielt darauf ab, Umweltbelastungen und Rückstände in Lebensmitteln zu vermeiden, indem sie die insektizide Wirkung dieses Pflanzenstoffs nutzt.

KR-20180065077-A Chemical Inconnu

Insektenabweisendes Nanopulver mit Kern-Schale-Struktur zur Steuerung der Freisetzungsgeschwindigkeit

Korea Institute of Ind Technology (2016)

Pertinence: 8/10

Résumé

Das Patent stellt ein Verfahren zur Herstellung eines Nanopulvers vor, bei dem insektenabweisende ätherische Öle in einer Silica-Schale verkapselt werden. Diese Kern-Schale-Struktur ermöglicht eine kontrollierte und langanhaltende Freisetzung der Wirkstoffe. Das Pulver ist besonders für die Einarbeitung in Verpackungsmaterialien geeignet, um Larven der Dörrobstmotte effektiv fernzuhalten.

US-8088366-B2 Behavioral Accordé

Lockstoff für Larven der Dörrobstmotte

Teal Peter E A, Silhacek Don L, US Agriculture (2009)

Pertinence: 10/10

Résumé

Diese Erfindung identifiziert 2-Pentylfuran als effektiven Lockstoff speziell für die Larven der Dörrobstmotte. Im Gegensatz zu den meisten Lockstoffen, die auf adulte Motten abzielen, ermöglicht dies die Anziehung der fressenden Entwicklungsstadien. Die Substanz kann allein oder in Kombination mit Trägermaterialien in Fallen eingesetzt werden, um einen Befall frühzeitig zu detektieren oder zu reduzieren.

US-8092789-B1 Behavioral Accordé

Lockstoff für die Dörrobstmotte

Teal Peter E A, Silhacek Don L, US Agriculture (2009)

Pertinence: 10/10

Résumé

Beschrieben wird eine komplexe Lockstoffmischung bestehend aus Undecan, Hexanal, 1-Pentanol, Decan und 2-Pentylfuran. Diese Kombination wirkt spezifisch anziehend auf weibliche Dörrobstmotten. Die Mischung ist für den Einsatz in Insektenfallen konzipiert, um die Population durch das Wegfangen der Weibchen zu kontrollieren und zu überwachen.

US-2008134568-A1 Mechanical Inconnu

Vorrichtung und Verfahren zur Emission spezifischer Lichtwellenlängen zur Manipulation des Verhaltens von Vorratsschädlingen

Pherotech Internat Inc. (2007)

Pertinence: 10/10

Résumé

Die Erfindung betrifft Lichtfallen, die spezifische Wellenlängen des sichtbaren und ultravioletten Lichts nutzen, um das Verhalten von Motten zu manipulieren. Die Vorrichtung ist darauf ausgelegt, verschiedene Vorratsschädlinge, einschließlich *Plodia interpunctella*, gezielt anzulocken. Dies ermöglicht eine chemiefreie Überwachung und Bekämpfung in Lagerbereichen.

Sources et références

  1. https://edis.ifas.ufl.edu/publication/IN153
  2. https://www.cabidigitallibrary.org/doi/full/10.1079/cabicompendium.42159
  3. https://bioone.org/journals/the-journal-of-the-lepidopterists-society/volume-69/issue-3/lepi.69i3.a3/Phycitinae-Phylogeny-Based-on-Two-Genes-with-Implications-for-Morphological/10.18473/lepi.69i3.a3.full
  4. https://doi.org/10.1016/j.chemosphere.2022.134451
  5. https://royalsocietypublishing.org/doi/10.1098/rspb.1996.0013
  6. https://www.mdpi.com/2075-4450/16/9/927