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Knoblauch Allium sativum

Knoblauch

Classification taxonomique

Reich Pflanzen (Plantae)
Stamm Tracheophyta (Tracheophyta)
Klasse Liliopsida (Liliopsida)
Ordnung Asparagales (Asparagales)
Familie Amaryllidaceae
Gattung Allium
Art Allium sativum
Wissenschaftlicher Name: Allium sativum L.
Akzeptierter Name
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Einleitung

Der Knoblauch (*Allium sativum*) ist eine ausdauernde, krautige Pflanze aus der Gattung Lauch (*Allium*) innerhalb der Familie der Narzissengewächse (Amaryllidaceae). Ursprünglich in Zentralasien beheimatet, wird die Art seit über 5.000 Jahren weltweit als bedeutende Gewürz-, Gemüse- und Heilpflanze kultiviert.[3][4] Die als Überdauerungsorgan dienende Zwiebel besteht aus mehreren Zehen, die bei mechanischer Verletzung durch die Bildung von Allicin ihr charakteristisches Aroma freisetzen. Botanisch grenzt sich die Art von verwandten Wildformen wie dem Bärlauch (*Allium ursinum*) durch ihre schmalen, gekielten Blätter und die komplexe Zwiebelstruktur ab.[2]

Fakten (kompakt)

- Im Jahr 2022 entfielen 73 % der weltweiten Produktion auf China, gefolgt von Indien als weiterem Hauptproduzenten. - Wissenschaftliche Studien belegen, dass der Konsum den Blutdruck bei hypertensiven Personen senken und Lipidprofile durch die Reduktion von LDL-Cholesterin und Triglyceriden verbessern kann. - Die Pflanze weist antimikrobielle Eigenschaften gegen Bakterien und Pilze auf, was unter anderem bei der Linderung oraler Pathologien genutzt wird. - Ein übermäßiger Verzehr kann gastrointestinale Beschwerden verursachen und Wechselwirkungen mit Medikamenten wie Antikoagulanzien hervorrufen. - In der landwirtschaftlichen Praxis wird der Blütenstängel (Scape) nach dem Erscheinen meist entfernt, um die Energie in das Größenwachstum der Zwiebel zu lenken. - Der Blütenstand bildet eine kompakte Dolde, die 0 bis 20 kleine, glockenförmige Blüten mit weiß bis rötlich gefärbten Perianth-Segmenten enthält. - Die Blüten in der Dolde werden häufig teilweise oder vollständig durch Brutzwiebeln (Bulbillen) ersetzt, die als vegetative Vermehrungseinheiten fungieren. - Neben der frischen Verwendung wird *Allium sativum* kommerziell auch in getrockneter Form, als Pulver oder als Extrakt verarbeitet.[9]

Name & Einordnung

Der wissenschaftliche Name der Art lautet *Allium sativum* L., wobei das Autorenkürzel „L.“ auf die Erstbeschreibung durch Carl von Linné verweist. Die Pflanze wird der Familie der Amaryllidaceae (Narzissengewächse) und der artenreichen Gattung *Allium* (Lauch) zugeordnet. Phylogenetisch gehört der Knoblauch zum Subgenus *Allium* und ist eng mit dem wilden Vorfahren *Allium longicuspis* verwandt, von dem er vor etwa 5.000 bis 6.000 Jahren in Zentralasien domestiziert wurde.[1] Der Gattungsname *Allium* diente bereits in der Antike als lateinische Bezeichnung für Knoblauch, wie Plinius der Ältere in seiner *Naturalis historia* (ca. 77 n. Chr.) dokumentierte.[5] Das Art-Epitheton *sativum* leitet sich vom lateinischen *sativus* ab, was „gesät“ oder „kultiviert“ bedeutet und den Status als Kulturpflanze im Gegensatz zu Wildformen hervorhebt.[2] Der englische Trivialname „Garlic“ entstammt dem altenglischen *gārlēac*, einer Zusammensetzung aus *gār* (Speer, bezogen auf die Blattform) und *lēac* (Lauch).[1] International ist die Art unter diversen historischen Namen bekannt, darunter *thūm* im Arabischen, *suàn* (蒜) im Chinesischen sowie *laśuna* im Sanskrit.[2] Innerhalb der Art *Allium sativum* werden taxonomisch häufig zwei Hauptgruppen unterschieden: die Hardneck-Varietäten (*A. sativum* var. *ophioscorodon*) und die Softneck-Varietäten (*A. sativum* var. *sativum*). Abzugrenzen ist der echte Knoblauch von verwandten Spezies wie dem Bärlauch (*Allium ursinum*) oder dem Elefantenknoblauch, der botanisch zum Ackerlauch (*Allium ampeloprasum*) zählt.[1]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Allium sativum ist eine ausdauernde, krautige Pflanze mit einem zwiebelartigen Wuchs, die typischerweise Wuchshöhen von 60 bis 100 cm erreicht.[2][4] Das Laub besteht aus 6 bis 12 linealen, flachen Blättern, die grau-grün gefärbt sind und wechselständig am zentralen Stängel stehen. Diese Blätter messen 20 bis 60 cm in der Länge sowie 5 bis 20 mm in der Breite und weisen auf der Unterseite einen charakteristischen Kiel auf. Als primäres Speicherorgan dient eine unterirdische, zusammengesetzte Zwiebel, die durchschnittlich 4 bis 6 cm im Durchmesser misst, je nach Sorte aber bis zu 10 cm erreichen kann.[2] Die Zwiebel besteht aus 10 bis 20 einzelnen Zehen, die in Schichten angeordnet und von einer dünnen, papierartigen Hülle umschlossen sind, deren Farbe von Weiß bis Violett variiert.[2][4] Jede eiförmige bis längliche Zehe ist 1 bis 2 cm breit und lang und wird durch eine eigene Tunika aus modifizierten Blattschuppen geschützt.[2] Während Weichhals-Sorten (var. sativum) meist nicht blühen, bilden Harthals-Sorten (var. ophioscorodon) einen bis zu 100 cm hohen Blütenschaft (Scapus) aus, der sich zunächst spiralförmig windet, bevor er sich aufrichtet.[2][1] Der Blütenstand bildet eine kompakte Dolde mit 0 bis 20 kleinen, glockenförmigen Blüten, deren sechs Perianth-Segmente weiß bis rosa oder rötlich gefärbt und 3 bis 5 mm lang sind. Häufig werden die Blüten in der Dolde teilweise oder vollständig durch Brutzwiebeln (Bulbillen) ersetzt, die der vegetativen Vermehrung dienen. Im Gegensatz zum verwandten Bärlauch (Allium ursinum), der breite Blätter besitzt, zeichnet sich Allium sativum durch seine schmalen, grasartigen Blätter aus. Der oft verwechselte Elefantenknoblauch (Allium ampeloprasum) unterscheidet sich durch deutlich größere Zwiebeln und eine botanische Nähe zum Lauch.[2] Morphologisch lassen sich die Kultivare in zwei Hauptgruppen unterteilen: Hardneck-Typen mit zentralem Blütenschaft und wenigen großen Zehen sowie Softneck-Typen ohne Schaft, aber mit 12 bis 30 kleineren Zehen. Wilde Populationen in Zentralasien ähneln morphologisch stark dem Vorfahren Allium longicuspis.[1]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Allium sativum ist anfällig für diverse Schädlinge, die Ertrag und Qualität signifikant mindern können. Die Zwiebelfliege (*Delia antiqua*) verursacht durch den Fraß ihrer Larven an Wurzeln und Zwiebeln Fäulnis und Welkeerscheinungen. Thripse (*Thrips tabaci*) schädigen die Blattoberflächen durch Saugen, was zu silbrigen Verfärbungen und Wachstumsstörungen führt. Nematoden wie *Ditylenchus dipsaci* dringen in das Gewebe ein und bewirken Schwellungen sowie das Aufplatzen der Zwiebeln. Zu den destruktivsten Pilzkrankheiten zählt die Mehlkrankheit (*Sclerotium cepivorum*), erkennbar an vergilbten Blättern und schwarzen Sklerotien auf der faulenden Zwiebel. Weitere Pathogene sind der Falsche Mehltau (*Peronospora destructor*) sowie virale Infektionen wie das Knoblauch-Mosaik-Virus, die Chlorosen und Kümmerwuchs auslösen.[2] Präventive Maßnahmen umfassen primär die Fruchtfolge zur Unterbrechung von Schädlingszyklen sowie die Verwendung von gesundem Pflanzgut. Zur Vermeidung von Wurzelfäule ist Staunässe zwingend zu verhindern, während Mulchen die Unkrautunterdrückung unterstützt.[4] Biologische Bekämpfungsstrategien nutzen natürliche Feinde wie Laufkäfer und parasitoide Wespen, die Populationen von Zwiebelfliegen und Thripsen regulieren.[2] In der integrierten Schädlingsbekämpfung werden zudem Extrakte aus *Allium sativum* selbst eingesetzt, die in Kombination mit anderen Wirkstoffen das Nervensystem von landwirtschaftlichen Schädlingen paralysieren können.[4] Medizinisch relevant ist die antimikrobielle Wirkung gegen Erreger wie *Helicobacter pylori*, jedoch können allergische Reaktionen bis hin zur Anaphylaxie auftreten.[7][2] Aufgrund der thrombozytenaggregationshemmenden Eigenschaften besteht bei hoher Aufnahme ein erhöhtes Blutungsrisiko in Kombination mit Antikoagulanzien.[2] Für Haustiere wie Hunde und Katzen ist Knoblauch toxisch und kann durch oxidative Schäden eine Metahämoglobinämie verursachen.[1]

Biologie & Lebenszyklus

Die Biologie von *Allium sativum* ist durch einen ausdauernden Lebenszyklus geprägt, der in der Kultur jedoch meist einjährig geführt wird und primär auf vegetativer Vermehrung basiert.[2] Da domestizierte Varietäten in der Regel steril sind (diploid, 2n = 16 Chromosomen), findet keine sexuelle Fortpflanzung über Samen statt; stattdessen erfolgt die Propagation klonal über Zehen oder Brutzwiebeln (Bulbillen).[2][1] Der Entwicklungszyklus beginnt mit der Pflanzung der Zehe, die als ruhende Knospe fungiert und zunächst Wurzeln sowie den embryonalen Spross entwickelt.[2] Physiologisch ist eine Vernalisationsphase von 6–8 Wochen bei Temperaturen unter 4 °C essenziell, um die spätere Zwiebelbildung zu induzieren. Das vegetative Wachstum der linearen Blätter erfolgt optimal bei moderaten Temperaturen von 10–25 °C im Frühjahr.[4] Mit zunehmender Tageslänge im späten Frühjahr und Frühsommer beginnt die Speicherphase, in der die Assimilate in die neu entstehende Zwiebel an der Basalplatte verlagert werden. Die Reifezeit bis zur Ernte beträgt in gemäßigten Klimazonen etwa 7–9 Monate, was durch das Vergilben und Absterben der unteren Blattetagen signalisiert wird. Zur chemischen Abwehr produziert die Pflanze bei Gewebeverletzung Allicin aus der Vorstufe Alliin, was als Fraßschutz gegen Herbivoren dient. Dennoch wird *Allium sativum* von spezialisierten Schädlingen befallen, insbesondere von der Zwiebelfliege (*Delia antiqua*), deren Larven Tunnel in Wurzeln und Zwiebeln fressen und Fäulnis auslösen. Thripse (*Thrips tabaci*) saugen Pflanzensaft aus den Blättern, was zu Silberglanz und Wuchsstörungen führt, während der Stängelälchen-Nematode (*Ditylenchus dipsaci*) das Zwiebelgewebe aufweicht und deformiert. Ein bedeutender Mortalitätsfaktor ist die Weißfäule, verursacht durch den Pilz *Sclerotium cepivorum*, der Dauerformen (Sklerotien) im Boden bildet und das Wurzelsystem zerstört. In ökologischen Nahrungsnetzen werden diese Schädlinge teils durch natürliche Feinde wie Laufkäfer und parasitoide Wespen reguliert.[2] Untersuchungen zeigen zudem, dass Knoblauchextrakte selbst insektizide Wirkungen besitzen, indem sie das Nervensystem von Arthropoden übererregen und Paralyse auslösen können.[4]

Présence et observations actuelles en Allemagne

  • Deutschland

    17.09.2025

  • Abtsgmünd, 73453 Abtsgmünd, Germany

    20.07.2025

  • Stoccarda, Baden-Württemberg, Deutschland

    13.07.2025

  • Deutschland

    13.07.2025

  • Deutschland

    05.07.2025

Daten: iNaturalist

Vorkommen & Lebensraum

Das natürliche Verbreitungsgebiet von *Allium sativum* liegt in Zentralasien, wobei die Art primär in den Gebirgsregionen von Kirgisistan, Usbekistan, Tadschikistan, Turkmenistan und dem nordöstlichen Iran beheimatet ist. In diesen ursprünglichen Habitaten wächst die Pflanze als ausdauernder Geophyt in Steppen- und Vorgebirgslandschaften, oft in Gesellschaft ihres wilden Vorfahren *Allium longicuspis*. Die Art bevorzugt sonnige Standorte mit gut durchlässigen, lehmigen oder sandigen Böden und ist an gemäßigte Klimazonen angepasst. Die Domestizierung erfolgte vor über 5.000 Jahren, woraufhin sich der Knoblauch über Handelsrouten wie die Seidenstraße bis in den Mittelmeerraum ausbreitete.[3] Im 16. Jahrhundert führten spanische Entdecker die Pflanze schließlich auf dem amerikanischen Kontinent ein, wo sie sich als Kulturpflanze etablierte.[3] Heute wird *Allium sativum* weltweit in den USDA-Klimazonen 3 bis 9 kultiviert, wobei China den globalen Anbau dominiert.[2] Außerhalb des zentralasiatischen Ursprungszentrums kommt die Art nur selten als echtes Wildgewächs vor, hat sich jedoch im Mittelmeerraum sowie in Teilen Europas und Asiens eingebürgert. Verwilderte Bestände finden sich typischerweise auf gestörten Flächen, wie brachliegenden Feldern oder in der Nähe ehemaliger Siedlungsbereiche, wo sie oft als Relikte früherer Kultivierung überdauern.[1] Diese Populationen zeigen eine gute Trockenheitstoleranz, reagieren jedoch empfindlich auf Staunässe, die in schlecht drainierten Böden zu Wurzelfäule führen kann.[2] In Mitteleuropa tritt die Pflanze fast ausschließlich in Kultur oder unbeständig verwildert auf, da die Verbreitung primär durch die landwirtschaftliche Nutzung bestimmt wird.[1]

Saisonalität & Aktivität

Der Wachstumszyklus von *Allium sativum* beginnt in der landwirtschaftlichen Kultur typischerweise mit der Pflanzung im Herbst, woraufhin sich das Wurzelsystem vor der Winterruhe etabliert.[2] Für die Induktion der generativen Phase und der Zwiebelbildung ist eine Vernalisationsperiode von 6 bis 8 Wochen bei Temperaturen unter 4 °C essenziell. Das vegetative Wachstum beschleunigt sich im Frühjahr bei Temperaturen zwischen 10 °C und 25 °C, wobei die Blattentwicklung dominiert.[4] Die eigentliche Knollenbildung wird im späten Frühjahr bis Frühsommer primär durch die zunehmende Tageslänge (Photoperiodismus) ausgelöst. Bei Hardneck-Varietäten erscheint etwa 4 bis 6 Wochen nach dem Austrieb der Blütenstängel (Scape), der in der Praxis oft entfernt wird, um die Energie in das Zwiebelwachstum zu lenken. Die physiologische Reife und Erntezeit liegen im Hoch- bis Spätsommer, erkennbar am Vergilben und Absterben der unteren Blätter, was einen Gesamtzyklus von 7 bis 9 Monaten abschließt.[2] Die Art ist in den USDA-Härtezonen 3 bis 9 winterhart, benötigt in kälteren Regionen jedoch Mulchschutz gegen Frost.[2][4] In seinem natürlichen Habitat in Zentralasien wächst *Allium sativum* als ausdauernder Geophyt in offenen, sonnigen Graslandschaften.[2] Das öffentliche Suchinteresse in Deutschland spiegelt diese Phänologie wider und erreicht seine Höchstwerte in den Monaten April und Mai, parallel zur Hauptwachstumsphase.

Recherche scientifique et brevets

US-2021400989-A1 Biological Inconnu

Landwirtschaftliches Pestizid enthaltend Extrakte aus Allium sativum und Heliopsis longipes

Flores Samaniego Beatriz (2019)

Pertinence: 10/10

Résumé

Die Erfindung stellt ein Insektizid vor, das auf einer synergistischen Mischung aus Knoblauchextrakt und Extrakt der Pflanze Heliopsis longipes basiert. Es wirkt spezifisch auf das Nervensystem von landwirtschaftlichen Schädlingen wie Milben und Insekten, indem es deren Fress- und Sexualverhalten stört und Paralyse auslöst. Das Mittel ist gegen alle Entwicklungsstadien (Eier, Larven, Adulte) wirksam.

WO-2015174817-A1 Chemical Inconnu

Verbesserte synergistische Zusammensetzung auf Basis eines natürlichen Extrakts aus Allium sativum und synthetischen Insektizidverbindungen

Mezclas Y Fertilizantes S A DE C V (2015)

Pertinence: 9/10

Résumé

Beschrieben wird eine Formulierung, die wässrigen Knoblauchextrakt mit synthetischen Insektiziden kombiniert, um deren Wirksamkeit zu steigern. Der Knoblauchextrakt verursacht eine Übererregung des Insektennervensystems, was die Schädlinge anfälliger für die chemischen Wirkstoffe macht. Diese Methode dient der Kontrolle verschiedener Schadinsekten in der Landwirtschaft durch Verhaltensänderung und physiologische Effekte.

Sources et références

  1. https://www.gbif.org/species/2856681
  2. https://hort.extension.wisc.edu/articles/garlic-allium-sativum/
  3. https://ipm.missouri.edu/meg/2015/9/garlic-a-brief-history/
  4. https://plants.ces.ncsu.edu/plants/allium-sativum/
  5. https://www.loebclassics.com/view/pliny_elder-natural_history/1938/pb_LCL371.489.xml
  6. https://growingformarket.com/articles/garlic-varieties
  7. https://www.frontiersin.org/journals/microbiology/articles/10.3389/fmicb.2021.613077/full
  8. https://wits.worldbank.org/trade/comtrade/en/country/ALL/year/2023/tradeflow/Imports/partner/WLD/product/070320
  9. Literaturzusammenfassung (mit Bibliographie, siehe Primärquellenliste)