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Kornkäfer Sitophilus granarius

Kornkäfer
Hohes Risiko Lästling

Classification taxonomique

Reich Tiere (Animalia)
Stamm Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasse Insekten (Insecta)
Ordnung Käfer (Coleoptera)
Familie Dryophthoridae
Gattung Sitophilus
Art Sitophilus granarius
Wissenschaftlicher Name: Sitophilus granarius (C.Linnaeus, 1758)
Akzeptierter Name
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Einleitung

Der **Kornkäfer** (*Sitophilus granarius*) ist ein flugunfähiger [Käfer](/pages/lexikon/kafer) aus der Familie der [Rüsselkäfer](/pages/lexikon/russelkafer), der weltweit als bedeutender Primärschädling an gelagertem Getreide auftritt.[1] Historisch wurde die Art taxonomisch auch unter Synonymen wie *Curculio granarius* oder *Calandra granaria* geführt.[2] Von den nah verwandten Vorratsschädlingen *[Sitophilus oryzae](/pages/lexikon/reiskaefer)* und *[Sitophilus zeamais](/pages/lexikon/maiskaefer)* unterscheidet er sich primär durch das Fehlen funktionstüchtiger Hinterflügel und Flugmuskulatur. Die Larven entwickeln sich verborgen im Inneren der Körner von Wirtspflanzen wie Weizen, Roggen, Gerste oder Mais.[1]

Fakten (kompakt)

- Der Kornkäfer (*Sitophilus granarius*) ist ein weltweit verbreiteter Schädling von gelagertem Getreide. - Adulte Kornkäfer sind 2–3 mm lang und haben einen glänzend rotbraunen bis schwarzen Körper. - Charakteristisch ist der längliche Rüssel, der etwa ein Viertel der Körperlänge ausmacht. - Die [Käfer](/pages/lexikon/kafer) sind flugunfähig, da ihnen funktionstüchtige Hinterflügel und Flugmuskeln fehlen. - Weibliche Kornkäfer legen 50–250 Eier einzeln in Getreidekörner. - Die Larven schlüpfen im Inneren der Körner und fressen diese aus. - Die Entwicklung vom Ei zum adulten Käfer dauert unter optimalen Bedingungen (30°C, 70% relative Luftfeuchtigkeit) etwa 38 Tage. - Unter günstigen Bedingungen können bis zu vier Generationen pro Jahr entstehen.[1] - *S. granarius* befällt eine Vielzahl von Getreidesorten wie Weizen, Gerste, Hafer, Roggen, Mais und Reis. - Der Kornkäfer verursacht wirtschaftliche Schäden durch direkten Gewichtsverlust und Qualitätsminderung des Getreides. - Befallenes Getreide kann durch Schimmelpilzbefall, Erwärmung und Verunreinigung durch Kot und Häutungsreste zusätzlich beeinträchtigt werden. - Die Art stammt vermutlich aus dem östlichen Mittelmeerraum.[1] - Archäologische Funde belegen die Anwesenheit des Kornkäfers in alten Getreidespeichern bis ca. 2500 v. Chr..[1] - Das Aggregationspheromon Sitophilate lockt beide Geschlechter zu geeigneten Getreidebeständen. - Die Larvenentwicklung findet vollständig im Inneren des Getreidekorns statt. - Die Puppenruhe dauert unter günstigen Bedingungen etwa 5–6 Tage. - Die Weibchen legen ihre Eier in kleine, selbstgebohrte Löcher im Getreidekorn und verschließen diese mit einem Gel. - Die Art bevorzugt kühlere, trockene Lagerbedingungen.[1] - *S. granarius* ist vollständig auf menschliche Strukturen als Lebensraum angewiesen.[1] - Eine Bekämpfungsstrategie ist die Verwendung des Pilzes *Beauveria bassiana*, der die Käfer infiziert. - Das Pheromon Sitophilure kann zur Überwachung und Bekämpfung eingesetzt werden.[3]

Name & Einordnung

Der wissenschaftliche Name der Art lautet *Sitophilus granarius* (Linnaeus, 1758), wobei die Erstbeschreibung ursprünglich unter dem Basionym *Curculio granarius* erfolgte.[1][2] Carl von Linné veröffentlichte diese Beschreibung in der 10. Auflage seines Werkes *Systema Naturae*, das in Stockholm bei Laurentius Salvius erschien. Die heute gültige Gattung *Sitophilus* wurde im Jahr 1838 von Carl Johan Schönherr etabliert, um die Klassifizierung der Rüsselkäfer zu verfeinern. Zu den bekannten Synonymen zählen neben *Calandra granaria* (Linnaeus, 1758) auch *Curculio contractus*, der 1785 von Geoffroy beschrieben wurde.[1] Systematisch wird der [Käfer](/pages/lexikon/kafer) der Familie [Curculionidae](/pages/lexikon/russelkafer) zugeordnet und steht innerhalb der Gattung verwandten Arten wie dem [Reiskäfer](/pages/lexikon/reiskaefer) (*S. [oryzae](/pages/lexikon/aspergillus-oryzae)*) nahe.[1] Im deutschsprachigen Raum ist die Bezeichnung Kornkäfer etabliert.[1][3] International sind englische Trivialnamen wie „wheat weevil“, „granary weevil“ oder „grain weevil“ gebräuchlich, die auf die primäre Schadwirkung in Getreidelagern hinweisen. Eine spezifische Typlokalität wurde in der Originalbeschreibung nicht festgelegt, jedoch stammten die von Linné untersuchten Exemplare typischerweise aus europäischen Sammlungen. Phylogenetisch wird der Ursprung der Art in der Paläarktis vermutet, wo sie sich vor etwa 10.000 Jahren co-evolutionär mit der neolithischen Landwirtschaft im Nahen Osten entwickelte.[1]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Der adulte *Sitophilus granarius* erreicht eine Körperlänge von 2,5 bis 4 mm und weist einen zylindrischen Körperbau auf. Die Grundfärbung variiert von rotbraun bis schwarz, wobei die Kutikula oft glänzend poliert erscheint. Charakteristisch ist der rüsselartig verlängerte Kopf (Rostrum), der etwa ein Viertel der Körperlänge ausmacht und am Ende kauende Mundwerkzeuge trägt. Die geknieten Antennen entspringen an der Basis dieses Rüssels und enden in einer Keule. Auf dem Thorax zeigt das Pronotum eine dichte Struktur aus tiefen, ovalen Punktgruben, was ein wichtiges taxonomisches Unterscheidungsmerkmal darstellt. Die Flügeldecken (Elytren) sind mit Längsreihen aus eingedrückten Punkten oder Streifen versehen. Im Gegensatz zu den verwandten Arten *[Sitophilus oryzae](/pages/lexikon/reiskaefer)* und *[Sitophilus zeamais](/pages/lexikon/maiskaefer)* fehlen dem Kornkäfer funktionstüchtige Hinterflügel sowie die Flugmuskulatur, wodurch er flugunfähig ist.[1] Ein weiteres Abgrenzungsmerkmal ist die einheitliche Färbung ohne die rötlichen Flecken auf den Elytren, die oft bei *S. [oryzae](/pages/lexikon/aspergillus-oryzae)* auftreten, sowie die Form der Pronotumpunkte, die bei den Verwandten kreisrund statt oval sind. Ein Sexualdimorphismus zeigt sich am Rüssel, der bei Männchen dicker und weniger gebogen ist als bei den Weibchen. Die Eier sind oval, perlweiß und mit 0,5 bis 1 mm sehr klein; sie werden einzeln im Korninneren abgelegt und sind von außen nicht sichtbar. Die daraus schlüpfenden Larven sind beinlos, cremeweiß gefärbt und nehmen eine typische C-Form ein. Sie besitzen eine deutlich abgesetzte, braune Kopfkapsel mit Mandibeln und erreichen im letzten Stadium eine Größe von 2 bis 4 mm. Die Verpuppung erfolgt als freie Puppe (Pupa exarata) innerhalb des Korns, wobei die Gliedmaßen frei vom weißlichen Körper abstehen und der Rüssel bereits erkennbar ist.[1]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Der Kornkäfer (*Sitophilus granarius*) gilt weltweit als einer der bedeutendsten Primärschädlinge an gelagertem Getreide, der jährliche Masseverluste von 5 % bis zu 50 % verursachen kann. Das Schadbild entsteht primär durch den Fraß der Larven im Inneren der Körner (Endosperm), was zu hohlen Hüllen, Gewichtsverlust und einer Reduktion der Nährstoffqualität führt. Ein Befall begünstigt zudem Sekundärschäden wie Schimmelbildung, lokale Erhitzung des Getreidestocks sowie Verunreinigungen durch Kot und Exuvien.[1] Da *S. granarius* als Quarantäneschädling eingestuft ist, führen Nachweise im internationalen Handel oft zu Zurückweisungen von Lieferungen oder kostenintensiven Begasungen. Äußerliche Befallsanzeichen sind oft erst spät erkennbar und umfassen 1–2 mm große Ausbohrlöcher, Ansammlungen von feinem Bohrmehl sowie einen charakteristischen muffigen Geruch.[1] Zur Früherkennung und Überwachung werden Fallen mit dem Aggregationspheromon Sitophilure, Getreidesonden oder CO2-Sensoren eingesetzt, die Stoffwechselaktivitäten im Lager detektieren.[1][3] Präventive Maßnahmen basieren auf strikter Hygiene zur Beseitigung alter Getreidereste sowie der Nutzung abgedichteter Silos, die das Eindringen der flugunfähigen [Käfer](/pages/lexikon/kafer) verhindern. Eine effektive Lagerführung beinhaltet die Kühlung des Getreides auf unter 15 °C zur Entwicklungshemmung sowie die Trocknung auf unter 10 % Feuchte, wodurch das Larvenwachstum stoppt. Physikalische Bekämpfungsmethoden umfassen die Hitzebehandlung bei 50–60 °C oder das Einfrieren unter -18 °C über mehrere Tage, um alle Entwicklungsstadien abzutöten.[1] Im Rahmen biologischer Verfahren kommen Parasitoide wie die [Lagererzwespe](/pages/lexikon/lagererzwespe) *Anisopteromalus calandrae* oder entomopathogene Pilze wie *Beauveria bassiana* zum Einsatz, deren Sporen teils mit Wachspartikeln zur besseren Anhaftung kombiniert werden. Die chemische Bekämpfung erfolgt häufig durch Begasung mit Phosphorwasserstoff, wobei aufgrund zunehmender Resistenzen auch Kontaktinsektizide wie Deltamethrin oder Pyrethroid-Organophosphat-Mischungen verwendet werden.[1][3] Integrierte Ansätze (IPM) ergänzen diese Strategien durch den Einsatz von Kieselgur (Diatomeenerde), welche die [Insekten](/pages/lexikon/insekten) durch Austrocknung bekämpft, sowie durch mechanische Reinigungsschritte.[1]

Biologie & Lebenszyklus

Der Kornkäfer (*Sitophilus granarius*) durchläuft eine holometabole Entwicklung, die sich fast vollständig im Inneren von Getreidekörnern vollzieht.[1][3] Das Weibchen bohrt mit seinem Rüssel ein Loch in das Korn, legt ein einzelnes Ei hinein und verschließt die Öffnung mit einem gallertartigen Sekretpfropfen zum Schutz vor Austrocknung. Über ihre Lebensspanne von 4 bis 5 Monaten produzieren Weibchen etwa 50 bis 250 Eier, wobei sie unbeschädigte Körner für die Eiablage bevorzugen. Nach einer Inkubationszeit von 4 bis 14 Tagen schlüpfen die beinlosen, weißen Larven, die sich in vier Stadien durch den Mehlkörper (Endosperm) fressen und diesen aushöhlen. Die Verpuppung erfolgt in einer mit Kot (Frass) ausgekleideten Kammer innerhalb des Korns, bevor der adulte [Käfer](/pages/lexikon/kafer) nach einer kurzen Reifungsphase durch ein Austrittsloch schlüpft.[1] Die Entwicklungsdauer ist stark temperaturabhängig und beträgt unter optimalen Bedingungen (30 °C, 70 % relative Luftfeuchte) durchschnittlich 38 Tage. Bei kühleren Temperaturen von 10 bis 15 °C verlängert sich der Zyklus auf 17 bis 21 Wochen, während die Entwicklung unterhalb von 13 °C sowie oberhalb von 38 °C stagniert.[1][3] In warmen Lagerstätten sind jährlich drei bis sechs Generationen möglich, was zu einem raschen Populationsanstieg führen kann. Adulte Käfer erreichen ein Alter von 7 bis 13 Monaten, wobei Weibchen aufgrund der reproduktiven Anforderungen oft langlebiger sind als Männchen. Das Nahrungsspektrum umfasst primär Weizen, Gerste, Roggen, Hafer und Mais, wobei auch verarbeitete Produkte befallen werden.[1] Im Gegensatz zu verwandten Arten ist *Sitophilus granarius* flugunfähig, da die Hinterflügel zurückgebildet sind und keine Flugmuskulatur besitzen.[3][1] Physiologische Anpassungen umfassen eine reproduktive Diapause bei Kälte sowie Thanatose (Totstellreflex) bei Störungen.[1] Zur Partnerfindung und Aggregation nutzen die Käfer das Pheromon Sitophilat, das von Männchen abgegeben wird.[3] Die Entwicklung erfordert eine Kornfeuchte von mindestens 10 %, da Werte unter 9 % das Schlüpfen und das Larvenwachstum verhindern.[1] Zu den natürlichen Feinden zählen Parasitoide wie die [Lagererzwespe](/pages/lexikon/lagererzwespe) *Anisopteromalus calandrae* sowie entomopathogene Pilze wie *Beauveria bassiana*.[1][3]

Présence et observations actuelles en Allemagne

  • Bamberg, DE-BY, Deutschland

    18.09.2025

  • Deutschland

    28.08.2025

  • Brunnthal, Deutschland

    16.08.2025

  • Baden-Württemberg, Deutschland

    08.07.2025

  • Freising, Bayern, Deutschland

    27.06.2025

Daten: iNaturalist

Vorkommen & Lebensraum

Der Ursprung von *Sitophilus granarius* wird im Nahen Osten beziehungsweise dem Fruchtbaren Halbmond vermutet, wo die Art vor etwa 10.000 Jahren parallel zur neolithischen Landwirtschaft co-evolvierte. Archäologische Funde belegen eine frühe Präsenz in Europa, unter anderem in bandkeramischen Siedlungen bei Göttingen sowie in spätbronzezeitlichen Lagerstätten in Griechenland.[2][1] Im Gegensatz zu verwandten Arten existieren heute keine bekannten Wildpopulationen mehr; der [Käfer](/pages/lexikon/kafer) ist vollständig an anthropogene Lebensräume gebunden. Das Verbreitungsgebiet ist kosmopolitisch, wobei der Schwerpunkt aufgrund der klimatischen Präferenzen in den gemäßigten Zonen weltweit liegt. Zu den besiedelten Regionen zählen Europa, Nordamerika, Teile Asiens sowie das südliche Australien und die Falklandinseln. In tropischen Gebieten fehlt die Art in den heißen Tiefländern weitgehend und beschränkt sich auf kühlere Höhenlagen wie das andine Hochland.[1] Da die Imagines flugunfähig sind, erfolgt die globale Ausbreitung ausschließlich passiv durch den Transport befallener Getreidelieferungen im internationalen Handel.[3][1] Historische Daten zeigen, dass der Kornkäfer bereits im 17. Jahrhundert durch Getreideimporte aus Europa nach Nordamerika eingeschleppt wurde. Der typische Lebensraum umfasst Getreidesilos, Lagerhäuser, Mühlen und Bäckereien, die ein kühles und trockenes Mikroklima bieten. Optimale Entwicklungsbedingungen findet die Art bei Temperaturen um 26 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von etwa 60 %.[1] Als Wirtssubstrat dienen primär gelagerte Getreidearten wie Weizen, Roggen, Gerste, Hafer und Mais.[3] In Siedlungsbereichen tritt *Sitophilus granarius* auch in häuslichen Vorratskammern auf, sofern dort ungemahlene Körner gelagert werden.[1]

Saisonalität & Aktivität

Die Aktivität des Kornkäfers (*Sitophilus granarius*) ist primär an die mikroklimatischen Bedingungen in Getreidelagern gebunden, da die Art fast ausschließlich in anthropogenen Habitaten vorkommt.[1] Da *Sitophilus granarius* im Gegensatz zu verwandten Arten flugunfähig ist und keine funktionstüchtigen Flugmuskeln besitzt, treten keine saisonalen Schwarmflüge auf. Die Populationsdynamik wird maßgeblich von der Umgebungstemperatur bestimmt, wobei das Optimum für die Entwicklung zwischen 26 und 30 °C liegt.[3] Unter diesen idealen Bedingungen ist die Art multivoltin und kann drei bis sechs Generationen pro Jahr hervorbringen. Ein vollständiger Lebenszyklus vom Ei bis zum Adulttier dauert bei 30 °C durchschnittlich 38 Tage.[1] In kühleren Umgebungen verlangsamt sich die Aktivität drastisch; bei Temperaturen von 10 bis 15 °C kann sich die Entwicklungsdauer auf bis zu 21 Wochen verlängern. Fällt die Temperatur unter 13 °C, kommt die Entwicklung der Larvenstadien vollständig zum Erliegen. Adulte [Käfer](/pages/lexikon/kafer) können kältere Perioden überdauern, indem sie in eine reproduktive Diapause eintreten und die Eiablage bis zur Erwärmung des Substrats aussetzen.[4] Neben der Temperatur beeinflusst die Kornfeuchte die Saisonalität, wobei Werte unter 9 % die Vermehrung verhindern.[1] Das öffentliche Suchinteresse spiegelt diese biologische Aktivität wider und verzeichnet in Deutschland deutliche Spitzenwerte in den warmen Monaten Juli und August, was mit der erhöhten Schädlingsaktivität und Erntezeit korrespondiert.[5]

Recherche scientifique et brevets

US-2015164060-A1 Monitoring Inconnu

Falle zur Überwachung des Vorhandenseins von Insekten

Set Bartlomiej Pankowski (2013)

Pertinence: 8/10

Résumé

Beschrieben wird eine geschlossene Fallenbox zur Überwachung (Monitoring) von kriechenden Vorratsschädlingen, einschließlich des Kornkäfers. Die Falle nutzt einen Lockstoff in Kombination mit einer Klebefläche am Boden und speziellen Eingangskanälen. Die Konstruktion dient dazu, einen Befall frühzeitig zu erkennen, indem sie die Insekten gezielt in das Innere leitet, wo sie auf dem Leim fixiert werden. Dies ist ein wichtiges Werkzeug für das integrierte Schädlingsmanagement.

GB-2481307-A Biological Inconnu

Bekämpfung von Arthropodenbefall mit entomopathogenen Pilzen

Exosect Ltd. (2011)

Pertinence: 10/10

Résumé

Hier wird eine biologische Bekämpfungsmethode beschrieben, die Sporen des Pilzes Beauveria bassiana mit hydrophoben Carnaubawachs-Partikeln kombiniert. Diese Verbundpartikel haften an der Kutikula von Kornkäfern (Sitophilus granarius) und ermöglichen dem Pilz, effektiv zu keimen und den Wirt zu infizieren. Die Methode ist besonders innovativ, da das Wachs die Anhaftung und Wirksamkeit der Pilzsporen in trockenen Getreidelagern verbessert. Es bietet eine giftfreie Alternative zu chemischen Mitteln.

US-4584193-A Pheromone Accordé

Synthetisches Pheromon 5-Hydroxy-4-methyl-3-heptanon und dessen Verwendung zur Bekämpfung von Kornkäfern

US Agriculture (1985)

Pertinence: 10/10

Résumé

Dieses Patent beschreibt die Identifizierung und Synthese von 'Sitophilure', einem Aggregationspheromon für Kornkäfer der Gattung Sitophilus. Die Kernidee ist die Nutzung dieses spezifischen Lockstoffs, der sowohl Männchen als auch Weibchen anzieht. Es dient als effektives Werkzeug zur Überwachung (Monitoring) und Bekämpfung in Getreidelagern. Durch den Einsatz des synthetischen Pheromons können Befallsherde gezielt lokalisiert und die Schädlinge in Fallen gelockt werden.

FR-2331960-A1 Chemical Inconnu

Synergistische Pyrethroid-Insektizidzusammensetzung mit Organophosphorverbindung, enthaltend Bioresmethrin oder Fenoxythrin mit Fenitrothion, Pirimiphos-methyl oder Chlorpyrifos-methyl, insbesondere für gelagertes Getreide

Wellcome Found (1976)

Pertinence: 8/10

Résumé

Das Patent stellt eine chemische Zusammensetzung vor, die Pyrethroide mit Organophosphaten kombiniert, um eine synergistische Wirkung zu erzielen. Diese Mischung wird speziell zum Schutz von gelagertem Getreide gegen Hauptschädlinge wie Sitophilus granarius eingesetzt. Die Kombination erhöht die Wirksamkeit gegen die Insekten, ohne die Qualität des Getreides oder der daraus hergestellten Produkte (Mehl, Brot) negativ zu beeinflussen. Es ist eine direkte Methode zur Abtötung von Vorratsschädlingen.

Sources et références

  1. https://www.cabidigitallibrary.org/doi/full/10.1079/cabicompendium.10850
  2. http://www.animalbase.uni-goettingen.de/zooweb/servlet/AnimalBase/home/species?id=10367
  3. https://patents.google.com/patent/US2015164060A1/en
  4. http://storedgrain.com.au/wp-content/uploads/2019/07/TEMPERATURE-control-of-stored-insects-Canada-1992.pdf
  5. https://www.mdpi.com/2077-0472/13/8/1492
  6. https://storedgrain.com.au/wp-content/uploads/2019/07/TEMPERATURE-control-of-stored-insects-Canada-1992.pdf
  7. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9914097/